Lektorat, Korrektorat & Redigat

Lektorat

Ein Lektorat im Textariat beginnt damit, dass ich Ihren Text verstehe, bevor ich ihn verändere. Ich lese das Manuskript zunächst als Ganzes, erfasse, was es erzählen oder belegen will, und greife erst danach ein, und zwar so, dass Sie jeden Eingriff nachvollziehen, annehmen oder verwerfen können. Ihren Duktus bewahre ich dabei und schärfe ihn. Auf welche nachprüfbare Weise das geschieht, erfahren Sie unter Stilspiegel.

Ein wissenschaftliches Lektorat ist die Grundvoraussetzung sowohl für die hohe Qualität als auch für eine gute Beurteilung eines selbstständig verfassten Textes. Ich vereinheitliche Stil und Terminologie, verleihe Ihrer Arbeit den angemessenen akademischen Ton, weise auf Redundanzen, Brüche in der Argumentation und inhaltliche Unstimmigkeiten hin und achte darauf, dass Zitierweise und Belege konsistent sind. Die Verantwortung für Inhalt und Eigenständigkeit der Arbeit bleibt dabei selbstverständlich bei Ihnen.

Das belletristische und literarische Lektorat optimiert Ihren Text vom einzelnen Buchstaben bis zum gesamten Manuskript. Ich prüfe, ob Anlage und Absicht Ihres Textes zueinander passen, wie Sie Ihre Figuren führen, ob die Erzählperspektive trägt, wo Spannung entsteht und wo diese versickert. Sprachliche Schwächen redigiere ich nachvollziehbar und merke u. a. Logik- und Stringenzprobleme an. Wo ich lediglich etwas zu bedenken gebe, erläutere ich es anhand von Kommentaren, ansonsten werden Problemstellen direkt aufgelöst. Neben MS Word arbeite ich auf Wunsch auch mit Papyrus Autor, sodass Sie umfangreiche Buchprojekte im .pap-Format vorlegen können.

Im Textariat ist das Korrektorat in jedem Lektorat inbegriffen, sodass Orthografie, Zeichensetzung, Grammatik und Syntax stets mitgeprüft werden. Ein Schlusskorrektorat, nachdem Sie meine Anmerkungen eingearbeitet haben, beauftragen Sie gesondert, und ich empfehle es nachdrücklich, weil beim Einarbeiten erfahrungsgemäß neue Fehler entstehen können.

Sie haben Ihren ganz eigenen und persönlichen Stil? Das Textariat legt Wert darauf, den individuellen Sprachduktus keinesfalls zu eliminieren: Ihr Stil wird beibehalten und lediglich innerhalb des individuellen Stilspiegels optimiert. 


Das Korrektorat: wenn der „Stakeholder“ kein „Steakholder“ sein soll

Ist Ihr Text inhaltlich und stilistisch ausgereift, benötigen Sie lediglich die abschließende Kontrolle der sprachlichen Feinheiten. Ich prüfe und verbessere Orthografie, Zeichensetzung, Grammatik und Syntax und finde jene Tippfehler, für die Autor:innen im Laufe der intensiven Arbeit am eigenen Text blind werden. Zeigt sich währenddessen, dass ein Lektorat angebracht wäre, weise ich Sie anhand von Korrekturproben darauf hin, und Sie entscheiden, ob Sie diese Mehrleistung beauftragen.


KorrektoratPLUS

Das KorrektoratPLUS  ist zwischen Korrektorat und Lektorat angesiedelt. Hier werden allgemeine stilistische Auffälligkeiten wie Wortwiederholungen und inhaltliche Ungenauigkeiten sowie stilistische Schönheitsfehler markiert. Im Gegensatz zum vollständigen Lektorat, bei dem ich Optimierungsvorschläge mache und direkt im Fließtext eingreife, müssen die markierten Passagen bei Bedarf von den Auftraggebenden selbst bearbeitet werden. Ein KorrektoratPLUS  bewährt sich vor allem dann, wenn die Zeit bis zur Abgabe knapp bemessen ist.

Wenn KI im Spiel war

Ich lektoriere auch Texte, die ganz oder teilweise mit generativer KI entstanden sind. Obwohl ich KI-generierte Texte spätestens im zweiten Absatz erkenne, bitte ich um Transparenz bei Vorlage, um Ihnen bestmöglich weiterhelfen zu können. Maschinell erzeugte Passagen lesen sich glatt und verbergen ihre Schwächen besser als handgeschriebene, sie behaupten Sachverhalte, die nicht zutreffen, wiederholen Muster, verlieren über längere Strecken die Stimme einer Figur und gleichen sich einander an. Zur sprachlichen Arbeit tritt deshalb eine inhaltliche Prüfung hinzu, die sich von menschengemachten Texten grundlegend unterscheidet. Benötigen Sie überdies eine schriftliche Bestätigung meiner Prüfung, um einen generierten Text ohne KI-Kennzeichnung veröffentlichen zu können, lesen Sie bitte unter Redaktionelle Freigabe (Imprimatur) weiter.


Was Sie in jedem Fall am Ende in Händen halten

  • Ihr Manuskript mit sämtlichen Eingriffen in Änderungsverfolgung, die Sie einzeln annehmen oder ablehnen können
  • Kommentare an jenen Stellen, an denen ich etwas zu bedenken gebe, ohne selbst einzugreifen
  • ein Übergabeschreiben samt Feedback
  • auf Wunsch ein (kostenpflichtiges) abschließendes Gespräch, in dem wir einzelne Anmerkungen gemeinsam durchgehen oder den Fokus meiner Arbeit nachbesprechen

Ehe Sie sich entscheiden

Möchten Sie vorab wissen, wie ich arbeite und welcher Aufwand auf Sie zukommt, beauftragen Sie gern ein Probelektorat (Roman und Sachbuch; EUR 150,00) oder eine Manuskripteinschätzung (Kinderbuch; EUR 95,00). Beide Beträge werden Ihnen gutgeschrieben, wenn Sie den Auftrag erteilen, und die Bedingungen im Einzelnen finden Sie unter Probelektorat und Manuskripteinschätzung.

Bedenken Sie: Korrigiert und lektoriert wird hier von einer Germanistin, die mit ihrem Namen für das Ergebnis einsteht und Ihnen offen sagt, wenn ein Text ein größeres Problem hat als fehlende Beistriche.

Weiterlesen: Warum das professionelle menschliche Lektorat in Zeiten generativer Text-KI unerlässlich bleibt …

Weiterlesen: Qualität und Professionalität eines Lektors im Voraus abschätzen …

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    Aus dem Lektorat

    Hier erhalten Sie Einblicke in ausgewählte Lektoratsleistungen – sowohl in Eingriffe direkt in den Fließtext als auch in Kommentare, wie sie Autor:innen am Seitenrand vorfinden.

    Einblicke ins LektoratKinderbuch
    Show, don’t tell
    Vorlage

    Es war am frühen Abend, als Fenno bemerkte, dass eine kleine Vogelschar angeflogen kam. Nachdem er seine Freunde erkannt hatte, war er vor Freude außer sich.

    Nach dem Lektorat

    Es war früher Abend, als Fenno bemerkte, dass eine kleine Vogelschar auf ihn zuflog. Er kniff die Augen zusammen. Dann riss er sie auf. Er kannte diese Flügel!

    Einblicke ins LektoratKinderkrimi
    Show, don’t tell
    Vorlage

    „Glaube mir. Sie ist unverwechselbar.“ Er warf Mira einen vielsagenden Blick zu.

    Nach dem Lektorat

    „Glaube mir. Sie ist unverwechselbar.“ Er zog einmal die linke und dann die rechte Braue nach oben.

    Einblicke ins LektoratKinderkrimi
    Show, don’t tell
    Vorlage

    „Und wood, das heißt doch Wald?“ Levin hatte keine Zweifel. „Das kann nur der Kapuzentyp vom Schloss sein.“

    Nach dem Lektorat

    „Und ‚wood‘, das heißt doch Wald?“ Levin stemmte die Hände in die Hüften. „Das kann nur der Kapuzentyp aus dem Schloss sein.“

    Einblicke ins LektoratKinderbuch
    Show, don’t tell
    Vorlage

    Wiebke war nach ihrer ausgiebigen Mahlzeit von vorhin völlig außer Atem und sagte: „Das … machen wir nie … nie wieder, versprich es mir.“

    Nach dem Lektorat

    Wiebke stand da und keuchte, ihr Schnabel war weit geöffnet, ihre Flanken zitterten. „Das … machen wir nie … nie wieder“, presste sie hervor. „Versprich es mir.“

    Einblicke ins LektoratAutofiktionaler Roman
    Show, don’t tell
    Vorlage

    Ich nahm Anlauf und sprang in den Laubhaufen, um mich mit den anderen zu fetzen.

    Nach dem Lektorat

    Ich nahm Anlauf und sprang in den Laubhaufen. Die Blätter rochen nach Erde und Regen. Jemand drückte mir eine Handvoll ins Gesicht. Ich griff blind zu, erwischte ein Hosenbein, zog daran.

    Einblicke ins LektoratKinderbuch
    Show, don’t tell
    Vorlage

    Langsam versammelte sich der Rest von Orkans Schar hinter ihrem Anführer.

    Nach dem Lektorat

    Geschwächte Reiher krochen aus dem Schilf und versammelten sich hinter ihrem Anführer.

    Einblicke ins LektoratKinderkrimi
    Show, don’t tell
    Vorlage

    „Wir können sie unmöglich hierlassen“, sagte Nora entschlossen.

    Nach dem Lektorat

    „Aber wir können sie unmöglich hierlassen“, sagte Nora. „Sie ist verletzt.“

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Längen heraus
    Vorlage

    „Der Arsch. Ist männlich.“ Ben hatte keinen Plan. Er hatte im Dienst ein paar Mal flüchtende Gangster verfolgt. Aber das Protokoll, das in erster Linie aus dem Informieren der Dienststelle und der Nichtgefährdung Unbeteiligter bestand, half ihm hier nicht weiter. Die Verkehrsordnung hatte er sowieso schon über Bord geworfen und der einzige Gedanke war: dranbleiben.

    Nach dem Lektorat

    „Der Arsch.“ Ben hatte keinen Plan. Dranbleiben, das war sein einziger Gedanke.

    Einblicke ins LektoratGegenwartsroman
    Längen heraus
    Vorlage

    Ein Versuch wäre es wert, also frage ich. „Ich würde dir gerne eine Kleinigkeit zum Essen machen. Ein Brot mit Schinken, … Käse, … Wurst oder Spiegeleier, was du willst?“

    Nach dem Lektorat

    Ich richtete mich auf, räusperte mich und fragte vorsichtig: „Willst du etwas essen?“

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Längen heraus
    Vorlage

    Von rechts und links fuhren jetzt einige PKWs über die Kreuzung, Wien erwachte aus seinem Sonntagmorgen Schlaf.

    Nach dem Lektorat

    Von rechts und links kreuzten Wagen ihre Sicht. Wien erwachte.

    Einblicke ins LektoratAutofiktionaler Roman
    Längen heraus
    Vorlage

    Um zwölf Uhr war der Arbeitstag für mich zu Ende und ich trottete zurück auf die Station.

    Nach dem Lektorat

    Eine Dreiviertelstunde lang ging das so. Dann zurück zum Stützpunkt. Um zwölf war Schluss.

    Einblicke ins LektoratGegenwartsroman
    Längen heraus
    Vorlage

    „Kannst du nicht! Und noch was, es gelten meine Regeln, denn du bist mit mir gekommen, verstanden?“

    Nach dem Lektorat

    „Nicht hier. Du bist mit mir hergekommen, also gelten meine Regeln.“

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Längen heraus
    Vorlage

    Nicht auf dem Friedhof, auch nicht irgendwo in dunklen Schatten im Platzregen wie Peter Lorre in Der dritte Mann. Er saß ganz in der Nähe im geschützten Komfort seines großen Wagens und leckte seine Wunden.

    Nach dem Lektorat

    Nicht auf dem Friedhof. Nein, er saß ganz in der Nähe im geschützten Komfort seines Wagens und leckte seine Wunden.

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Dialog und Redebegleitsatz
    Vorlage

    Landvik lachte laut auf, „gute Frage, ich heiße übrigens Maja.“

    Nach dem Lektorat

    Landvik lächelte. „Gute Frage. Ich heiße übrigens Maja.“

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Dialog und Redebegleitsatz
    Vorlage

    Abendroth schaltete sich ein, ob belustigt oder eher genervt war nicht eindeutig zu erkennen, „lasst Ihr Klienten immer so dumm rumstehen oder ist das euer übliches Begrüßungsritual?“

    Nach dem Lektorat

    Abendroth schaltete sich ein. „Lassen Sie Klienten immer so dumm rumstehen?“

    Einblicke ins LektoratErzählung
    Dialog und Redebegleitsatz
    Vorlage

    Ich hörte Konrad sagen: „Hast du eine Ahnung wie weit es bis zur nächsten Tankstelle ist?“

    Nach dem Lektorat

    „Hast du eine Ahnung, wie weit es bis zur nächsten Tankstelle ist?“ Konrad trat gegen den Randstein.

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Dialog und Redebegleitsatz
    Vorlage

    „Was willst du, Cal? Eine psychologische Analyse oder ihn schnappen?“ Sie hob abwehrend die rechte Hand.

    Nach dem Lektorat

    Sie hob die rechte Hand, um ihre Augen gegen die tiefstehende Sonne abzuschirmen. „Was willst du, Ben? Eine psychologische Analyse oder ihn schnappen?“

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Dialog und Redebegleitsatz
    Vorlage

    Abendroth lächelte zum ersten Mal, „dass ich ein YouTube Video über lustige Katze geschaut habe, sie liebt Katzen.“

    Nach dem Lektorat

    Ein kleines Lächeln. „Dass ich ein Katzenvideo anschaue. Sie liebt Katzen.“

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Dialog und Redebegleitsatz
    Vorlage

    „Sieht aus wie die anderen.“ Sommer stand hinter Falk und starrte über seine Schulter auf die Leiche.

    Nach dem Lektorat

    „Sieht aus wie die anderen.“ Seine Assistentin trat neben ihn.

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Dialog und Redebegleitsatz
    Vorlage

    Eher eine Schlangengurke, dachte er glucksend.

    Nach dem Lektorat

    Eher eine Schlangengurke. Er gluckste.

    Einblicke ins LektoratKinderbuch
    Rhythmus und Satzbau
    Vorlage

    Nilo flog mit seiner kleinen Schar im Schlepptau über der kühlen Steppe.

    Nach dem Lektorat

    Nilo flog mit seiner kleinen Schar über die kühle Steppe. Kein Aufwind, kein Segeln. Nur rohe Kraft.

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Rhythmus und Satzbau
    Vorlage

    Aber so hartnäckig, warum kamen sie immer wieder und machten aus ihrem Leben einen Sumpf?

    Nach dem Lektorat

    Aber sie kamen wieder. Immer wieder. Und jedes Mal ließen sie ihr Inneres faulen, als wäre es durchdrungen von abgestandenem Wasser.

    Einblicke ins LektoratGegenwartsroman
    Rhythmus und Satzbau
    Vorlage

    Erwidern konnte ich nichts und vielleicht gab es auch nichts in diesen Moment.

    Nach dem Lektorat

    Erwidern konnte ich nichts, und vielleicht gab es auch nichts zu erwidern. Nicht in diesem Moment.

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Rhythmus und Satzbau
    Vorlage

    … die Sümpfe der Vergangenheit, aber das reicht.

    Nach dem Lektorat

    Der Gedanke blitzte auf, beleuchtete für einen Moment die Sümpfe der Vergangenheit. Dann war Brandt wieder da.

    Einblicke ins LektoratGegenwartsroman
    Rhythmus und Satzbau
    Vorlage

    „Da ist tatsächlich ein Missgeschick geschehen, aber alles halb so wild.“

    Nach dem Lektorat

    „Da ist tatsächlich ein Missgeschick passiert. Aber halb so wild.“ Fehler eingestehen kann nicht jeder.

    Einblicke ins LektoratErzählung
    Grammatik und Wortwahl im Einzelnen
    Vorlage

    Levi kniff seinen Mund zusammen. Ich sagte, er soll sich gut überlegen, was er tut.

    Nach dem Lektorat

    Levi kniff seine Lippen zusammen. Ich sagte, er solle sich gut überlegen, was er tue.

    Zweierlei in einem Satz: Man kneift die Lippen, nicht den Mund, und die indirekte Rede verlangt den Konjunktiv I.

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Grammatik und Wortwahl im Einzelnen
    Vorlage

    Die grüne Höhle öffnete sich und gab den Blick auf einen klaren, sternenübersähten Himmel frei.

    Nach dem Lektorat

    Die grüne Höhle öffnete sich und gab einen klaren, sternbesäten Himmel frei.

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Grammatik und Wortwahl im Einzelnen
    Vorlage

    Er schlug die Augen auf. Zwanzig Meter über ihm leuchtete die lichte Kieferkrone in einem überstrahlten Grün.

    Nach dem Lektorat

    Koller schlug die Augen auf. Zwanzig Meter über ihm leuchtete die lichte Kiefernkrone in einem überstrahlten Grün.

    Vorsicht: Die Kiefer im Gesicht hat keine Krone, die Kiefer im Wald schon.

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Grammatik und Wortwahl im Einzelnen
    Vorlage

    Die Wunde hatte wieder angefangen zu bluten.

    Nach dem Lektorat

    Die Wunde hatte wieder zu bluten angefangen.

    Einblicke ins LektoratKriminalroman
    Grammatik und Wortwahl im Einzelnen
    Vorlage

    „Wieviel?“ fragte Burrow mit zur Decke gerichteten Augen.

    Nach dem Lektorat

    „Wie viel?“, fragte Burrow und hob den Blick zur Decke.

    Einblicke ins LektoratKinderkrimi
    Grammatik und Wortwahl im Einzelnen
    Vorlage

    Wenig später lagen Nora und Mira, eingepackt in ihre Schlafsäcke, nebeneinander im Zelt.

    Nach dem Lektorat

    Wenig später lagen Nora und Mira, in ihre Schlafsäcke eingepackt, nebeneinander im Zelt.

    Einblicke ins LektoratDystopischer Roman
    Grammatik und Wortwahl im Einzelnen
    Vorlage

    … bis ihre Mutter um die beiden leeren Regale hervorkam, die ihr die Sicht auf ihre Tochter nahmen.

    Nach dem Lektorat

    … bis ihre Mutter die beiden leeren Regale umrundete, die ihr die Sicht auf ihre Tochter nahmen.

    Einblicke ins LektoratKinderbuch
    Für junge Lesende
    Vorlage

    Der Schwarm zieht Valentin regelrecht mit sich mit. Gemeinsam …

    Nach dem Lektorat

    Valentin schüttelt den Kopf. „Ich kann aber nicht unter Wasser atmen. Und ich darf nicht ins tiefe Wasser. Das ist viel zu gefährlich für mich!“

    Ein Kinderbuch sollte Kinder nicht dazu einladen, allein ins tiefe Wasser zu gehen.

    Einblicke ins LektoratKinderbuch
    Für junge Lesende
    Vorlage

    Mit einem kräftigen Flossenschlag setzt sich Nele Delfin in Bewegung. Nachdem sie Schwung aufgenommen haben, gleiten die beiden ruhig durchs kühle Wasser.

    Nach dem Lektorat

    Ein fester Flossenschlag und schon schwimmt Nele Delfin los. Mit Valentin auf dem Rücken saust sie durch die Wellen. Valentin jauchzt vor Vergnügen. So schnell ist er noch nie geschwommen!

    Einblicke ins LektoratKinderbuch
    Für junge Lesende
    Vorlage

    Anton lächelt Tim zu. „Du hast recht, es gibt noch viele schöne Plätze. Sie werden aber immer weniger!“

    Nach dem Lektorat

    Anton nickt Tim zu. „Du hast recht, es gibt noch viele schöne Plätze. Aber es werden immer weniger. Wenn die Menschen so weitermachen, hat die Erde irgendwann keine Kraft mehr, um sich zu erholen.“

    Einblicke ins LektoratKinderbuch
    Für junge Lesende
    Vorlage

    Neugierde packt Lore. Sie nimmt all seinen Mut zusammen und klettert die Äste hinunter.

    Nach dem Lektorat

    Neugierig klettert Lore vom Baum und hockt sich neben den Laubhaufen.

    Ein KommentarDystopischer Roman
    Erzählperspektive
    Perspektivenproblem: Er kann das nicht mehr wissen, da er bewusstlos ist.
    Ein KommentarDystopischer Roman
    Erzählperspektive

    zu: „Sena“

    Perspektivenproblem: Arvo weiß noch nicht, dass sie Sena heißt.
    Ein KommentarDystopischer Roman
    Erzählperspektive

    zu: „Coraille war verärgert, dass sie so unachtsam mit dem Plan umgegangen war“

    Vorsicht vor Perspektivenproblemen: Wir befinden uns in Lucias Kapitel, die nicht wissen kann, was in Coraille vorgeht.
    Ein KommentarKriminalroman
    Erzählperspektive

    zu: „Seine Pupillen mussten riesig sein.“

    Perspektivenproblematik: Da wir nah an Brandt dran sind, dürften wir als Lesende ihre Gedanken und Empfindungen nicht mitbekommen.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Erzählperspektive

    zu: „und traf ihre Seele“

    Vorsicht, Perspektivenproblem: Das müsste Nea spüren. Woher weiß er, dass sie seinen Blick in der Seele spürt?
    Ein KommentarKinderbuch
    Erzählperspektive

    zu: „Ein Falke.“

    Vorsicht: Die beiden wissen bislang nicht, welcher Vogel das ist.
    Ein KommentarKriminalroman
    Erzählperspektive

    zu: „Merle betrachtete sichtlich fasziniert die Erscheinung auf Mareks Stirn“

    Vorsicht: Perspektivenbruch; du bist bis hier in Bens Perspektive, bleib dabei und wechsle in einem Kapitel nicht den Fokus.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Show, don’t tell

    zu: „Ich wurde ungeduldig“

    Zeigen, nicht erzählen: Ich wippte mit dem rechten Fuß auf und ab.
    Ein KommentarKinderbuch
    Show, don’t tell

    zu: „Nilo war unendlich erleichtert.“

    Erzählen Sie nicht nur davon, zeigen Sie das, z. B.: Nilo atmete aus. Er hatte gar nicht gemerkt, wie lange er die Luft angehalten hatte.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Show, don’t tell

    zu: „Mit den ersten paar Schlucken setzte Entspannung bei mir ein.“

    Zeigen, nicht erzählen, z. B.: Ich hob das Glas, trank. Der erste Schluck brannte kurz, der zweite ging leichter. Meine Schultern sanken Richtung Bauchnabel, mein Kiefer lockerte sich, alles wurde weicher, als hätte jemand den Regler runtergedreht.
    Ein KommentarKinderbuch
    Show, don’t tell

    zu: „Nach diesen Worten fühlte Nilo sich gleich viel besser“

    Zeigen Sie seine Erleichterung: Was tut sich in ihm, was sieht man als Lesender? Z. B.: Nilo spürte, wie die Verkrampfung in seiner Brust nachließ, als würde Orkan seine Faust öffnen, die sich seit Jahren um sein Herz geschlossen hatte.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Show, don’t tell

    zu: „Ich war innerlich zerrissen“

    Wie fühlt sich das an, wie stellt sich das dar? Z. B.: Ich rannte über die Brücke, ohne zu wissen, wohin. Nur fort. Weg von ihm, weg von dem, was ich gerade getan hatte. Denn das Schlimmste war nicht sein Blick gewesen. Das Schlimmste war der Stolz, den ich kurz gespürt hatte.
    Ein KommentarKinderkrimi
    Show, don’t tell

    zu: „Er sah aus, als würde ihm gleich der Kopf platzen.“

    Darstellen: Wie sieht das aus? Z. B.: Sein Gesicht war rot angelaufen, die Adern an seinen Schläfen pochten, die Augen des Comandante quollen hervor. Ich konnte kaum hinsehen, würden sie jeden Moment aus ihren Höhlen springen?
    Ein KommentarKinderkrimi
    Show, don’t tell

    zu: „verbeugte sich übertrieben“

    Ggf. präziser darstellen, z. B.: … verbeugte sich so übertrieben, dass ihre Nasenspitze beinahe den Boden berührte.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Show, don’t tell

    zu: „Panik.“

    Zeigen: Steht er wie erstarrt, ballt er die Hände zu Fäusten, presst er die Zähne aufeinander, streckt er die Arme von sich, ruft er etwas, was macht er?
    Ein KommentarKriminalroman
    Show, don’t tell

    zu: „Er öffnete ihn mit einem Gefühl der Vorfreude“

    Formulierungen wie „mit einem Gefühl von …“ sollten immer szenisch(er) dargestellt werden. Erzähle nicht von einem Gefühl, sondern veranschauliche es, z. B.: Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, als er an den Inhalt des Kühlschranks dachte und ihn öffnete. Die Bierflasche beschlug sofort, das Wasser lief ihm im Mund zusammen.
    Ein KommentarDystopischer Roman
    Bilder und Floskeln

    zu: „Danach fiel er in ein tiefes Loch, aus dem es ihm schwerfiel zu entkommen“

    Das ist eine sehr populäre Metapher, versuche, eigene Bilder zu finden: bspw. er verlor sich in einem dichten Nebel der Verzweiflung, einem Labyrinth der Hilflosigkeit; oder beschreibe, wie er sich fühlt: als wäre er in einen dunklen Raum getreten, in dem der Lichtschalter unauffindbar bleibt o. Ä.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Bilder und Floskeln

    zu: „Sekunden fühlten sich an wie Minuten.“

    Phrasenhaft, finden Sie ggf. einen originelleren Vergleich, gern auch mit Bezug zur Wanduhr, z. B.: Die Uhr an der Wand tickte. Jeder Schlag ein Hammerschlag.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Bilder und Floskeln

    zu: „Die Bilder trafen mich wie eine Watsche ins Gesicht.“

    Floskelhaft, bitte mehr Innensicht, die Figur sollte greifbar werden, z. B.: Die Bilder krachten in meinen Schädel. Ich spürte, wie mir die Luft wegblieb.
    Ein KommentarGegenwartsroman
    Bilder und Floskeln

    zu: „und ich fürchte mich wie der Teufel vor dem Weihwasser“

    Versuche, solche Floskeln zu vermeiden. Stelle lieber szenisch dar, wie es ihm geht: Wie fühlt er sich, wenn ihn die Reue packt, was tut er?
    Ein KommentarKriminalroman
    Bilder und Floskeln

    zu: „als hättet ihr das schlechte Gewissen gepachtet“

    „Das schlechte Gewissen gepachtet“ könnte zu wenig originell sein, ggf. variieren, z. B.: … ihr seht aus, als wärt ihr von einem ICE überrollt worden und hättet eure eigenen Geister gesehen.
    Ein KommentarKriminalroman
    Logik und Sachprüfung

    zu: „dichtbelaubten Linde“

    Schönes Detail, aber pass auf, ob es dafür jahreszeitlich nicht zu früh ist: Eine Linde ist im späten Frühling bis Sommer, insbesondere im Juni und Juli, am dichtesten belaubt, also mit voll entwickeltem Laub und geschlossener Krone.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Logik und Sachprüfung

    zu einem Musikstück

    Bitte verifizieren Sie bei allen erwähnten Musikstücken das Veröffentlichungsdatum, um es mit Ihrem zeitlichen Ablauf im Plot abzugleichen.
    Ein KommentarKriminalroman
    Logik und Sachprüfung
    Logikbruch: Es besteht ein Widerspruch im Verhalten der beiden; einerseits vermuten sie, dass der Täter sich möglicherweise in der unmittelbaren Umgebung aufhält, andererseits lassen sie die bereits verängstigte Frau ohne Begleitung oder Schutz umhergehen. Dieses Vorgehen widerspricht ggf. professionellen Ermittlungsstandards.
    Ein KommentarKriminalroman
    Logik und Sachprüfung

    zu: „fünfunddreißig“

    Achtung: am frühen Abend hatte es noch siebenunddreißig Grad – bitte verifizieren und anpassen.
    Ein KommentarKriminalroman
    Logik und Sachprüfung

    zu: „er schaute auf sein verschwommenes Spiegelbild in der Pfütze“

    Ist das realistisch? Eine Pfütze, in der er sich spiegeln kann?
    Ein KommentarDystopischer Roman
    Logik und Sachprüfung
    Ihre Figur sollte nicht so schnell wiederhergestellt sein; nach dem Knock-out darf sie ruhig etwas schwerer zu Sinnen kommen und länger brauchen.
    Ein KommentarErzählung
    Logik und Sachprüfung

    zu: „mit Toten zu tun bekommen, an deren Leben“

    Es ist klar, was gemeint ist, deshalb nur als Hinweis auf einen Logikbruch, der hier natürlich seine berechtigte Motivation hat: Tote können kein Leben haben und vice versa.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Logik und Sachprüfung
    Logik: Er war am Tag oder Tage zuvor bei ihr – bitte den Erzählstrang überarbeiten.
    Ein KommentarGegenwartsroman
    Zeitgerüst
    Mein Tipp wäre es, dir einen Zeitstrahl aufzuzeichnen: Passen alle Szenen genauso in den Erzählstrang, wie du sie aneinandergereiht hast? Sind die Zeitsprünge korrekt? Vermeide es, Lesende mit Sprüngen durch die letzten Wochen zu verwirren, prüfe das noch einmal.
    Ein KommentarKriminalroman
    Zeitgerüst

    zu: „Kapitel 38, Rückblende“

    Vorsicht: Hier hattest du wieder vermischte Zeitformen; bleibe auch in der Rückblende in der Vergangenheit.
    Ein KommentarKriminalroman
    Zeitgerüst

    zu: „an einem Samstagmorgen“

    Verifizieren: Bekommt er nicht freitags kurz vor 18 Uhr die Information, dass eine Leiche aufgefunden wurde? War er die ganze Nacht im Hotel? Evtl. kurz erläutern, um Lesenden zeitliche Orientierung und damit Verortung im Plot zu bieten.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Zeitgerüst

    zu: „vor neunzehn Jahren“

    Bieten Sie den Lesenden hier zeitliche Orientierung und verifizieren Sie: Zwölf Jahre waren vergangen, seit Jonah Bodos Theater erstmals aufgesucht hat, nun sind wieder sieben Jahre vergangen, stimmt das?
    Ein KommentarGegenwartsroman
    Figurenführung
    Logik: Das Verhalten der Figur an dieser Stelle passt nicht zu dem, was wir bisher über sie erfahren haben. Er hat sich intensiv um Lissi gekümmert und leidet unter ihrem Verschwinden; dass er jetzt so handelt, ergibt daher keinen Sinn. Bitte überarbeite seine Reaktion, damit die Figur in sich stimmig bleibt.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Figurenführung

    zu: „die ist nicht so leicht zu haben“

    Vorsicht, phrasenhaft, ggf. auf einen sensibleren Ausdruck achten, da die Figur Bodo sich laut Charakterisierung oben angeblich eloquent ausdrückt und daher bestimmt wüsste, dass Frauen grundsätzlich nicht „zu haben“ sind.
    Ein KommentarKriminalroman
    Figurenführung

    zu Mareks Aussprache

    Warum er plötzlich so viele Aussprachefehler macht, erschließt sich mir nicht. Wenn du sie tatsächlich beibehalten möchtest, sollten sie aber durchgängig sein: Er kann einerseits „Plüschsofas“ und „Häkeldeckchen“ aussprechen, andererseits aber „gemütlich“ und „Häppchen“ nicht.
    Ein KommentarKriminalroman
    Figurenführung

    zu: „wie Ingrid Bergman“

    Würde Merles Generation jemanden mit Ingrid Bergman vergleichen? Vor allem sollte die Wahl dieser Vergleiche bei einer Figur bleiben – du wählst aber öfter den Vergleich mit Bergman.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Figurenführung

    zu: „Ich sah eine Proletin, die eine feine Dame mimte.“

    Vorsicht: keine Klischees bedienen. Wenn Sie das erwähnen möchten, dann zeigen Sie, wie so etwas aussieht, und überlassen Sie Lesenden die Schlussfolgerung, z. B.: …
    Ein KommentarDystopischer Roman
    Figurenführung
    Ich würde das Übergeben streichen; es passt nicht zu einer toughen Figur, wie Sena es ist.
    Ein KommentarGegenwartsroman
    Aufbau und Erzähldynamik

    zu: „(Ende)“

    Hier ist deine Erzählung zu Ende. Verwechsle nicht das Nachwort des Autors mit dem Ende einer Geschichte; ein Epilog wäre inhaltlich noch in deiner Fiktion und Teil deiner Erzählung.
    Ein KommentarKinderbuch
    Aufbau und Erzähldynamik

    zum Nachwuchs der Hauptfiguren

    Falls Sie den ersten Nachwuchs in der Erzählung belassen, stellt sich hier die Frage: Wo ist dieser? Ein Küken, mehrere? Sie fehlen nicht nur als Figur, sondern auch als emotionaler Bezugspunkt: Wie verändert das Küken Nilos Erleben? Wie zeigt sich die Fürsorge der beiden? Wie reagiert das Küken auf die Reise, auf die Gefahren?
    Ein KommentarGegenwartsroman
    Aufbau und Erzähldynamik

    zur Tinnitus-Metapher

    Die Tinnitus-Fliegen-Metapher funktioniert – führe sie aber konsequent durch den gesamten Text. Sie sollte innerhalb des Textes wiederholt aufgegriffen werden, kommt aktuell bis zum Schluss nicht mehr wirklich als Motiv und Belastung vor.
    Ein KommentarKinderbuch
    Aufbau und Erzähldynamik
    Ich empfehle, die Kapitel stärker aufzugliedern. Ein neues Kapitel könnte jeweils dort beginnen, wo ein Orts- oder Szenenwechsel passiert. Mehrere kürzere Kapitel sprechen eine jüngere Leserschaft eher an als wenige lange, schaffen natürliche Lesepausen und halten das Lesetempo hoch.
    Ein KommentarKriminalroman
    Aufbau und Erzähldynamik

    zu Kapitel 39

    Nach dem langen und inhaltlich vollgepackten vorherigen Kapitel sollte ein kurzes, prägnantes folgen, um die Lesenden wieder zurück in die Erzähldynamik der Gegenwart und des Hauptplots zu lenken.
    Ein KommentarKriminalroman
    Aufbau und Erzähldynamik

    zu Kapitel 40

    Auch hier solltest du dich nicht mit Nebendetails aufhalten, sondern den Jump Scare aufbauen, die Spannung ausreizen, den Lesefluss dadurch steigern.
    Ein KommentarGegenwartsroman
    Aufbau und Erzähldynamik
    Bitte bedenke bei der Überarbeitung, alles zu streichen, was deine Erzählung nicht voranbringt und keinerlei Mehrwert für Inhalt, Plot und damit Lesende hat, bspw. ist das: …
    Ein KommentarKriminalroman
    Sprache im Einzelnen

    zu: „herunter/hinunter“

    Das habe ich öfter ausgebessert: Hinunter betont eine Bewegung weg von der Figur, herunter die Bewegung zu der Figur, aus deren Perspektive du gerade etwas schilderst.
    Ein KommentarDystopischer Roman
    Sprache im Einzelnen

    zu: „hätte gesessen“

    Die Verben „stehen“, „liegen“ und „sitzen“ drücken keine Bewegung aus, daher werden sie standardsprachlich mit „haben“ konjugiert: Ich habe gesessen, ich habe gelegen, ich habe gestanden. In Süddeutschland und in Österreich sagt man dennoch „Ich bin gesessen“. Da du auf Amazon publizierst, empfehle ich jedenfalls die Angleichung an die Standardsprache.
    Ein KommentarKinderkrimi
    Sprache im Einzelnen

    zu: „sie sichs versah“

    Bitte Markierung von Word bezüglich Falschschreibung ignorieren, es heißt und wird geschrieben: sie sichs versah.
    Ein KommentarKriminalroman
    Sprache im Einzelnen

    zu: „leer gefegt“

    Achtung: Word markiert die Getrenntschreibung fälschlicherweise als falsch; sie ist aber korrekt.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Sprache im Einzelnen

    zum Genitiv-Apostroph

    Bei Namen wird im Deutschen niemals ein Genitiv-Apostroph gesetzt; wenig charmant ist ein solcherart gesetzter Apostroph als sogenannter „Deppenapostroph“ bekannt, wenngleich er seit Herbst 2025 in Eigennamen von Lokalen und Institutionen möglich ist.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Sprache im Einzelnen

    zu: „da …“

    Sie beginnen Sätze und Szenen gern mit „da …“, wenn etwas passiert oder sich ereignet. Meist genügt es, einfach zu schreiben, was passiert; „da …“ können Sie beinahe immer weglassen.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Sprache im Einzelnen

    zu einer Passage im Nominalstil

    Ggf. präziser formulieren, Nominalstil vermeiden: Ich wollte nicht sein wie die anderen. Nicht normal, nicht brav, nicht strukturiert. Ein […] – das klang für mich nach Tod bei lebendigem Leib. Nach grauen Anzügen und Small Talk über Zinssätze.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Sprache im Einzelnen
    Versuchen Sie, die Nutzung von Adjektiven zu verringern, um den Lesesog und Subtext zu stärken.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Sprache im Einzelnen

    zu: „begann zu …“

    Sie neigen dazu, Funktionsverben zu nutzen, wodurch aktive Szenen passiver erscheinen, was eingedenk der Prämissen des szenischen Schreibens vermieden werden sollte.
    Ein KommentarKinderkrimi
    Sprache im Einzelnen

    zu: „Biiiittteeeee“

    Die Betonung sollte immer mittels Formatierung, also Kursivsetzung, transportiert werden.
    Ein KommentarKinderkrimi
    Sprache im Einzelnen

    zu: „zischte“

    Falsches Sprechverb. Ggf.: „Holen Sie es!“ Prantner zischte.
    Ein KommentarKinderbuch
    Zielpublikum und Kinderbuch
    Würde ich bei diesem Setting unbedingt einbringen, damit Kinder nicht auf die Idee kommen, allein zu den Fischen ins tiefere Wasser zu gehen.
    Ein KommentarKinderbuch
    Zielpublikum und Kinderbuch

    zu: „Anton Adler“

    Ich schlage vor, auch den Adler weiblich zu machen, so haben Sie einen Gegenpol zu den drei Brüdern, z. B.: Alma Adler. Achten Sie bei einer Veränderung auch darauf, im Text „er“ durch „sie“ auszutauschen.
    Ein KommentarKinderbuch
    Zielpublikum und Kinderbuch

    zu: „Emil, der Berg“

    Ich habe aus Emil einen Gletscher gemacht, um Thematiken wie Schneemangel aufzugreifen, die sich in diesem Setting anbieten. Alternativ könnte ein Tier gewählt werden, das bedroht ist.
    Ein KommentarKinderbuch
    Zielpublikum und Kinderbuch
    Für die Zielgruppe zu verschachtelt; leichter lesbar: Kuro setzt sich auf einen Ast und holt sein Taschenmesser und einen Stock aus seiner Hosentasche. Er beginnt zu schnitzen.
    Ein KommentarKinderbuch
    Zielpublikum und Kinderbuch

    zu: „bizarr“

    Duktus und Wortschatz an das Zielpublikum anpassen: merkwürdig.
    Ein KommentarKinderbuch
    Zielpublikum und Kinderbuch

    zu: „um uns zu unterdrücken“

    Ggf. kind- bzw. zielgruppengerechter formulieren, z. B.: Wir müssen immer machen, was er sagt.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Der Blick aufs Buch als Ganzes

    zur Nennung einer Hilfsorganisation

    Gilt auch für oben und überall, wo Sie die Organisation namentlich erwähnen: Umschreiben Sie sie und nennen Sie ggf. nur „eine kirchliche Hilfsorganisation“, um rechtlich abgesichert zu sein.
    Ein KommentarGegenwartsroman
    Der Blick aufs Buch als Ganzes
    Falls du auf die Umschlagrückseite ein Zitat aus dem Text geben möchtest, wäre das hier beispielsweise geeignet.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Der Blick aufs Buch als Ganzes

    zum Klappentext

    Dieser Klappentext gibt nur einen fragmentarischen Teil der Erzählung wieder und schildert aktuell noch nicht, was Lesende erwartet. Sie können diesen Text auf dem Buchumschlag auf der Rückseite unter der Inhaltsangabe platzieren; für einen Hinweis auf den Inhalt in Form eines Klappentextes lässt er aber zu viel aus.
    Ein KommentarKinderbuch
    Der Blick aufs Buch als Ganzes

    zum Satzspiegel

    Arbeiten Sie mit Sondereinzug bei Zeilenumbrüchen: „Erste Zeile: 0,3–0,5 cm“. Ansonsten wird der Buchsatz aufwendiger. Achtung: Der erste Absatz eines neuen Kapitels und einer neuen Szene wird ohne Einzug formatiert.
    Ein KommentarKriminalroman
    Der Blick aufs Buch als Ganzes

    zum Halbgeviertstrich

    Beachte beim Buchsatz bitte, dass vor und hinter dem Halbgeviertstrich immer ein geschütztes Leerzeichen stehen sollte.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Der Blick aufs Buch als Ganzes

    zur Bezeichnung einer Station

    Wording: Der Begriff ist unüblich. Fachlich würde man eher von der „Akutpsychiatrie“, der „Aufnahme“ oder eben nur vom „geschlossenen Bereich“ sprechen.
    Ein KommentarKinderbuch
    Wie ich arbeite (Methodenkommentare)
    Im Rahmen solcher Kommentare nenne ich Formulierungsalternativen, sofern die Originalformulierung auch gelungen ist und beibehalten werden kann.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Wie ich arbeite (Methodenkommentare)
    Die szenischen Einschübe sind Vorschläge; wählen Sie gern eigene Bilder, stellen Sie sich vor, wie diese Szene in einem Film dargestellt werden würde, wie werden dort Emotionen transportiert und gezeigt, ohne dass die Figuren viel sagen? Hilfreich ist, …
    Ein KommentarDystopischer Roman
    Wie ich arbeite (Methodenkommentare)

    zur Einheitlichkeit

    Einheitlich: Versorgung oder Grundversorgung? Bitte anpassen; in der Folge nicht mehr angemerkt, bitte entscheide dich für eine Variante und verwende sie im gesamten Dokument.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Wie ich arbeite (Methodenkommentare)
    Bei mehreren erlaubten und im Dokument verwendeten Varianten bessere ich auf die jeweilige Dudenempfehlung aus, um Einheitlichkeit zu gewährleisten.
    Ein KommentarKriminalroman
    Lob

    zu Kapitel 6

    Sehr starkes Kapitel! Sehr anschaulich, detailliert geschildert, ohne ermüdend zu wirken, auch für themenfernes Lesepublikum identifikationsstiftend, kräftige Erzähldynamik, präzise Wortwahl, toll!
    Ein KommentarKriminalroman
    Lob

    zu einem Detail der Beschreibung

    Solche Details sind fürs szenische Schreiben wirklich Gold wert – behalte dir dieses visuelle Schreiben jedenfalls bei!
    Ein KommentarKriminalroman
    Lob
    Ein Beispiel dafür, wie gut es dir gelingt, Sinneswahrnehmungen einzuflechten und somit die Leser:innenidentifikation und den Lesesog zu stärken.
    Ein KommentarAutofiktionaler Roman
    Lob
    Sehr gut gelungen, hier funktioniert die Leser:innenidentifikation, Sie haben sowohl Bewegung als auch mehrere Sinnebenen eingebaut, Lesende sind tief im Text und nah an der Figur dran.
    Ein KommentarKriminalroman
    Lob

    zu den Kapiteln einer Nebenfigur

    Diese Kapitel funktionieren sehr gut, du verzichtest weitgehend auf Überlängen und bleibst immer nah an der Figur – die Identifikation gelingt, die Atmosphäre wird passend transportiert.

    * Namen und Details in den Beispielen sind geändert; die Eingriffe und Kommentare entsprechen den tatsächlichen Lektoraten.


    Kund:innenstimmen

    „Die Zusammenarbeit für mein Krimi-Projekt war fantastisch. Das Lektorat hat die Plotlöcher treffsicher aufgedeckt und den Spannungsbogen massiv geschärft, ohne dabei meine eigene Stimme zu verfälschen.“
    Markus S., Autor · Kriminalroman 2024
    „Beim zweiten Band meiner Thriller-Reihe hat das Feingefühl für Pacing und Figurenentwicklung den entscheidenden Unterschied gemacht. Professionell, schnell und äußerst wertschätzend.“
    Elena K., Autorin · Thriller-Reihe 2025
    „Für mein Kinderbuch brauchte ich jemanden mit Blick für kindgerechte Sprache und Rhythmus. Die Anmerkungen waren absolut auf den Punkt und haben der Geschichte noch mehr Zauber verliehen.“
    Sarah M., Kinderbuchautorin · 2024
    „Dank des präzisen Lektorats meiner Masterarbeit konnte ich die Arbeit mit einer Top-Note abschließen. Der wissenschaftliche Ausdruck und der rote Faden wurden perfekt optimiert.“
    David L., Absolvent · Masterarbeit 2025
    „Hervorragendes Fachlektorat für meine Dissertation. Sowohl die formalen Zitationsvorgaben als auch der akademische Schreibstil wurden gründlich geprüft und auf ein neues Level gehoben.“
    Dr. Christina B., Wissenschaftlerin · Dissertation 2026
    „Ein riesiges Dankeschön für die Begleitung meines historischen Krimi-Projekts. Das Gespür für sprachliche Nuancen und historische Stimmigkeit war einfach beeindruckend.“
    Thomas H., Autor · Historischer Kriminalroman 2023
    „Mein Psychothriller-Debüt war beim Textariat in den besten Händen. Die Rückmeldungen zur Logik der Wendungen waren das Geld echt wert. Ich freue mich schon auf das nächste Buch.“
    Julia W., Autorin · Psychothriller 2024
    „Beim Lektorat für mein Jugend- und Kinderbuch wurde genau der richtige Ton zwischen Empathie und konstruktiver Kritik getroffen. Claudias Arbeit hat meinem Manuskript den berühmten letzten Schliff gegeben.“
    Clara T., Autorin · Jugendbuch 2025
    „Absolut verlässlich und akribisch. Das Lektorat meiner Bachelorarbeit hat mir kurz vor der Abgabe enorm viel Stress genommen und die Lesbarkeit deutlich verbessert.“
    Florian P., Student · Bachelorarbeit 2024
    „Für mein Regio-Krimi-Projekt hätte ich mir keine bessere Unterstützung wünschen können. Der Blick fürs Detail bei Dialektpassagen und Lokalkolorit war einmalig.“
    Sabine R., Autorin · Regionalkrimi 2026

    *Namen so weit gekürzt, wie es die Verschwiegenheit verlangt.