Ihr Text. Ihr Stil. Meine Verantwortung.

Hinter dem Textariat steht eine einzige Person, und zwar stets dieselbe: Claudia Sternat, Germanistin, Lektorin, Schreibcoachin und Verfasserin des Schreibratgebers SchreibWende. Seit 2011 bearbeite ich (belletristische) Manuskripte, wissenschaftliche Arbeiten, Memoiren und Unternehmenstexte, jeden Auftrag persönlich, in nachvollziehbarer Änderungsverfolgung und ohne Weitergabe an Dritte.

Seit generative Textmodelle zum Alltag gehören, geht es nicht mehr darum, ob ein Text orthografisch und hinsichtlich der Interpunktion sauber ist, denn diese Art von Korrektheit ist inzwischen mühelos zu erreichen. Die Frage lautet vielmehr, ob ein Text trägt, ob er im Duktus seiner Verfasser:innen bleibt und ob jemand für ihn geradesteht.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Mit den sich wandelnden Ansprüchen an Texte und Textbearbeitung haben sich auch mein Auftragsfokus und jene Arbeit verschoben, die ich seit über fünfzehn Jahren ausübe. Unverändert gilt jedoch, dass das Textariat mehr ist als eine Textagentur, die sich um die sprachliche und inhaltliche Korrektheit von Texten bemüht oder Konzepte erstellt. Neben wissenschaftlichen, belletristischen und literarischen Lektoraten und Korrektoraten biete ich Schreibförderung und Unterstützung bei der Texterstellung in Gestalt von Coachings und Kursen an, die dem jeweils neuesten Erkenntnisstand folgen. Ich bilde mich täglich darin fort, professionelle KI-Systeme verantwortungsbewusst, (urheber-)rechtlich unbedenklich sowie moralisch und ethisch vertretbar einsetzen zu können, um Autor:innen, Redakteur:innen und alle, die mit Texten arbeiten, bestmöglich zu beraten und zu unterstützen.

Es geht nicht mehr um den einwandfreien Text, sondern um die Sprache, die uns bleibt.

Lassen immer mehr Menschen ihre Texte von generativer KI sowohl erstellen als auch überarbeiten, entsteht aus dem Durchschnitt, auf den diese Systeme zugreifen und den sie in weiterer Folge vorlegen, ein zunehmend gleichlautender Einheitsbrei, durchsetzt von Floskeln und Wendungen, die samt falsch übernommener Idiome aus dem Englischen stammen.

Dieser Befund lässt sich beziffern, denn beispielsweise hat sich der Wortschatz wissenschaftlicher Texte in den letzten drei Jahren messbar verschoben. Traten 2021 rund 190 Wörter auffällig häufiger auf als vor den ersten Text-KI-Systemen, waren es 2024 bereits über 450. Untersuchungen zum kreativen Schreiben zeigen überdies, dass einzelne Autor:innen mit KI durchaus originellere Texte verfassen, während die stilistische Vielfalt über alle Schreibenden hinweg abnimmt und der Buchmarkt geflutet wird von generischen Texten. Besonders spannend: Bei einem vervielfachten Angebot sank der Umsatz je Titel um rund ein Fünftel.

Wer unter diesen Bedingungen bestehen will, gewinnt nichts mehr dadurch, dass sein Text (oberflächlich) sprachlich korrekt ist. Viel wichtiger wird es künftig sein, dass wir nicht ausschließlich generierte Plagiate produzieren und konsumieren, sondern Texte, die sich weiterhin voneinander unterscheiden. Der Literaturbetrieb sollte den Einheitsbrei daher ebenso vermeiden wie der gehobene Journalismus und der Sach- und Fachbuchmarkt.

Ehrlich währt am längsten.

Ich werde nicht lügen und obwohl ich mir weiterhin keine Sorgen um meine Arbeit und den nächsten Auftrag mache, bin ich mir vollends darüber bewusst, dass alle, die mit KI umzugehen wissen, jene professionellen Dienstleister:innen ersetzen werden, die sie bisher zurate gezogen haben. Langjährige und potenzielle Auftraggeber:innen werden das Produkt, für das sie einmal bezahlt haben, als Kontext in ein System einspeisen und mit einem schlichten Prompt um eine Bearbeitung nach ebenjenen Kriterien bitten (nur bitte besser – das wird in jedem derartigen Prompt stehen). Dabei werden sie Fehler übersehen oder ignorieren, die KI-Systemen weiterhin passieren, und den Gleichklang des (nun nicht mehr eigenen) Textes nicht bemerken, der fortan Hunderte ähnlicher Texte durchziehen wird.

Das Lektorat der Zukunft: Womit ich darauf antworte.

Mein Antrieb besteht darin, umfassend und tagesaktuell informiert mit KI-Modellen zu arbeiten, um meinen Auftraggeber:innen ebenjenen Mehrwert zu bieten, für den ich seit Gründung des Textariats stehe. Deshalb habe ich mich seit 2023 auf die Arbeit mit professionellen KI-Systemen spezialisiert und übernehme die menschliche Schlussabnahme, von der die europäische KI-Verordnung seit August 2026 die Kennzeichnungspflicht abhängig macht: dokumentiert, nachvollziehbar und mit meinem Namen gezeichnet.

Mein Angebot wird laufend aktualisiert und im Herbst 2026 grundlegend überarbeitet – kurz vor Erscheinen der zweiten, vollständig aktualisierten Auflage meines SchreibWende-Ratgebers.

Was Sie erwarten dürfen:

Geben Sie dem Textariat einen Text oder ein Projekt in Auftrag, können Sie sich darauf verlassen, dass hier im Premiumsegment der Lektoratsdienstleistungen weiterhin mit vollumfänglicher und menschlich-authentischer Hingabe an Ihrem Text gearbeitet wird. Was Sie benötigen, entscheiden Sie selbst (sollten Sie es selbst nicht so ganz genau wissen, erstelle ich ein Manuskriptgutachten samt Empfehlung zum weiteren Vorgehen):

  • Mein Manuskript braucht ein Lektorat: Belletristik, Sachbuch, Memoiren oder wissenschaftliche Arbeit: Sie erhalten eine professionelle Überarbeitung mit vollständiger Änderungsverfolgung sowie umfassendes Feedback in Form von Kommentaren und Gutachten. Zum Lektorat
  • Ich habe mit KI gearbeitet und brauche jemanden, der dafür geradesteht: Seit August 2026 verlangt die europäische KI-Verordnung bei bestimmten Textsorten einen Hinweis, sofern keine fachliche Redaktion stattgefunden hat. Ich übernehme diese Prüfung und dokumentiere sie. → Imprimatur (Seite in Bearbeitung)
  • Ich möchte lernen, meinen Text selbst (mit und ohne KI) zu überarbeiten: Bücher, (Online-)Kurse und Schreibklausen in Graz – für alle, die ihre Rohfassungen nicht aus der Hand geben, sondern in den Griff bekommen wollen. Zu Kursen und Klausen

Wie ich arbeite.

Ich kümmere mich hingebungsvoll um das geschriebene Wort. Die mir anvertrauten Texte werden nach Wunsch bearbeitet, lektoriert, korrigiert, optimiert, gekürzt, ausgebaut, aufgefrischt und/oder sensibel umgestaltet. Beim Textariat ist jeder Text willkommen, kein Auftrag ist zu klein, zu ungewöhnlich, zu umfangreich oder unmöglich.

Viel Freude beim Durchstöbern meiner Angebote – übrigens: Ich habe versucht, die Informationen zu meinen Leistungen ausführlich zu halten, falls doch etwas fehlt: Bitte melden, gemeinsam finden wir eine Lösung für jeden Text, jede Publikation oder die Erfüllung Ihres schriftstellerischen Traumes.