Ihr Text. Ihr Stil. Meine Verantwortung.

Generative Text-KI wirbelt die Lektorats- und Textbranche gründlich durcheinander, worauf das Textariat ab Herbst 2026 mit einer tiefgreifenden Neuausrichtung seiner Dienstleistungen reagiert (keine Sorge: das bewährte professionelle Lektorat bleibt selbstverständlich vollumfänglich erhalten!).

Wenn es eilt – ein Lektorat, ein Text, ein Projekt, das gestern fertig sein sollte –, springen Sie ohne schlechtes Gewissen direkt zu meinen → Dienstleistungen. Möchten Sie das Textariat näher kennenlernen und einen Eindruck von mir und meiner Arbeitsweise gewinnen, bleiben Sie mir für die folgenden Zeilen gern erhalten.

Hinter dem Textariat steht eine einzige Person, und zwar stets dieselbe: Claudia Sternat, Germanistin, Autorin, Lektorin, Schreibcoachin, Initiatorin des SchreibWende-Projekts und Verfasserin des gleichnamigen Schreibratgebers. Seit zwanzig Jahren bearbeite ich in Zusammenarbeit mit Verlagen, Unternehmen und Privatpersonen (belletristische) Manuskripte, Kinderbücher, wissenschaftliche Arbeiten und Publikationen, Memoiren, Online- und Unternehmenstexte u. Ä., jeden Auftrag persönlich, in nachvollziehbarer Änderungsverfolgung und ohne Weitergabe an Dritte oder Einspeisung in Modelle generativer Text-KI.

Seit generative Text-KI zum (Arbeits-)Alltag gehört, geht es allerdings nicht mehr lediglich darum, dass ein Text orthografisch und hinsichtlich der Interpunktion sauber ist, denn eine (oberflächliche) Korrektheit ist inzwischen mühelos und beinahe kostenfrei zu erreichen. Die Frage lautet vielmehr, ob ein Text trägt, ob er im Duktus seiner Verfasser:innen bleibt, ob er menschlich-authentisch und originell formuliert ist und – und das ist seit der europäischen KI-Verordnung samt Kennzeichnungspflicht ab August 2026 unerlässlich – ob jemand für ihn geradesteht.

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Mit den sich wandelnden Ansprüchen an Texte und Textbearbeitung sowie Druckfreigabe haben sich auch mein Auftragsfokus und meine Arbeit verschoben. Unverändert gilt jedoch, dass das Textariat mehr ist als eine Textagentur, die sich um die sprachliche und inhaltliche Korrektheit von Texten bemüht oder Konzepte erstellt und gemeinsam mit Auftraggeber:innen aus den vielfältigsten Bereichen Projekte realisiert. Neben wissenschaftlichen, belletristischen und literarischen Lektoraten und Korrektoraten biete ich Schreibförderung und Unterstützung bei der Texterstellung in Gestalt von Coachings und Kursen an, die dem jeweils neuesten Erkenntnisstand folgen. Seit 2023 bilde ich mich zudem täglich darin fort, professionelle KI-Systeme verantwortungsbewusst, urheber- und datenschutzrechtlich einwandfrei sowie moralisch und ethisch vertretbar einsetzen zu können, um Autor:innen, Redakteur:innen und alle, die mit Texten arbeiten, bestmöglich zu beraten und zu unterstützen. Meine Erfahrungen mit professioneller Textarbeit mit und ohne KI durfte ich im Jahr 2024 im Rahmen des SchreibWende-Projekts und in Form eines Schreibratgebers publizieren, dessen zweite, vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage im November 2026 erscheint.

Ehrlich währt am längsten.

Mir ist vollkommen bewusst, dass viele, die mit KI umzugehen wissen, ihre bisherigen menschlichen Dienstleister:innen künftig durch Text-Bots ersetzen werden. Dass generative Text-KI weiterhin Fehler macht und ein generierter oder KI-überarbeiteter Text bestimmte formale und stilistische Spuren trägt, ist den wenigsten bewusst – oder wird ignoriert. Man erkennt es nämlich nur, wenn man weiß, wonach man suchen muss, und wenn man Textsorten über Jahrzehnte hinweg in ihrer Entwicklung verfolgt hat. Langjährige wie künftige Auftraggeber:innen, die keinen Vergleich haben und über keine Lektoratsausbildung verfügen, werden das Produkt, für das sie einmal bezahlt haben, unbedarft als Kontext in ein System einspeisen und um eine Bearbeitung nach ebendiesen Kriterien bitten. „Nur mach es bitte besser“ – das wird in jedem Prompt stehen. Autor:innen, Redakteur:innen und Unternehmer:innen übersehen infolge sprachliche und inhaltliche Probleme und bemerken den Gleichklang ihres nun nicht mehr eigenen Textes nicht. Bitten nämlich Tausende um einen „optimierten, lektorierten und korrigierten“ Text, liefern die Modelle auch bei professionell aufbereitetem Kontext die immergleichen Phrasen und Floskeln. Ohne ein professionelles Lektorat qualifizierter menschlicher Dienstleister:innen wird dieser stilistische Einheitsbrei künftig sämtliche Textsorten durchziehen, die wir als (kulturelle) Gesellschaft konsumieren.

Nie drohte das Unerprobte tiefer zu versinken als jetzt, denn im Abglanz des bereits (durchschnittlich) Vollendeten schrumpft jede sprachliche Innovation zum bloßen Zitat.

Es geht nicht mehr um den einwandfreien Text, sondern um die Sprache, die uns bleibt.

Lassen immer mehr Menschen ihre Texte von generativer KI sowohl erstellen als auch überarbeiten, entsteht aus dem Durchschnitt, auf den diese Systeme zugreifen und den Schreibende in weiterer Folge vorlegen, eine zunehmend eintönige graue Textmasse, durchsetzt von Floskeln und Wendungen, die samt falsch übernommener Idiome zumeist aus dem Englischen stammen. Beispielsweise hat sich der Wortschatz wissenschaftlicher Texte in den letzten drei Jahren messbar verschoben: Traten 2021 rund 190 Wörter auffällig häufiger auf als vor den ersten Text-KI-Systemen, waren es 2024 bereits über 450. Untersuchungen zum kreativen Schreiben zeigen überdies, dass einzelne Autor:innen mithilfe von KI durchaus originellere Texte verfassen, während die stilistische Vielfalt über alle Schreibenden hinweg abnimmt und der Buchmarkt geflutet wird von generischen Texten. Besonders spannend: Bei einem vervielfachten Angebot sank der Umsatz je Titel um rund ein Fünftel.

Interesse an diesem Thema? Lesen Sie gern die 2. Auflage des SchreibWende-Schreibratgebers (erscheint im November 2026).

Wer unter diesen Bedingungen bestehen will, gewinnt nichts mehr dadurch, dass sein Roman bzw. Text sprachlich korrekt ist. Viel wichtiger ist, dass Texter:innen und Autor:innen nicht ausschließlich generierte Plagiate produzieren und konsumieren, sondern Texte erschaffen, die sich voneinander unterscheiden und deren roter Faden vorhanden ist und einer professionellen Prüfung standhalten würde. Innerhalb des Literaturbetriebs muss „die langweilige Mischung aus sehr ähnlichen Elementen“ (vgl. Definition „Einheitsbrei“ des DWDS) daher ebenso vermieden werden wie im gehobenen Journalismus und auf dem Sach- und Fachbuchmarkt.

Das Lektorat der Zukunft: Womit ich darauf antworte.

Wir werden den Trend der Texterstellung und -überarbeitung mit KI nicht aufhalten können, aber alle, die mit Texten und Sprache arbeiten, sollten sich weiterhin für Qualität sowie ansprechende, individuelle und authentische Texte einsetzen. Mein Anspruch ist deshalb mindestens ein doppelter: Ich bin einerseits tagesaktuell informiert und befähigt, die verfügbaren KI-Modelle versiert und branchenkonform zu nutzen, um ihre Stärken ebenso präzise einzuschätzen wie ihre Grenzen. Und ich habe andererseits meine Methoden und Strategien, die sich im belletristischen wie im wissenschaftlichen Lektorat über zwei Jahrzehnte bewährt haben, überarbeitet und an die neuen Herausforderungen angepasst, vor denen auch meine Auftraggeber:innen stehen, um niemanden gegen die Technik und ein Vielfaches an Konkurrenz auszuspielen, das die neuen Werkzeuge zu nutzen weiß. Aus beidem resultiert jener Mehrwert, für den ich seit der Gründung des Textariats einstehe und bekannt bin.

Seit 2023 setze ich mich deshalb eingehend mit der Arbeit mit professionellen KI-Systemen im Text- und Lektoratsbereich auseinander, um u. a. die (sich laufend entwickelnde) maschinelle Handschrift erkennen und die menschliche Schlussabnahme übernehmen zu können, von der die europäische KI-Verordnung die Kennzeichnungspflicht abhängig macht: dokumentiert, nachvollziehbar und mit meinem Namen gezeichnet. Einzelheiten über die verantwortungsbewusste Arbeit mit generativer Text-KI im Lektoratsbereich erfahren Sie hier Textarbeit mit KI & Verantwortung.

Wie ich schon immer und jetzt erst recht arbeite:

Vertrauen Sie dem Textariat einen Text oder ein Projekt an, erhalten Sie, was im Premiumsegment der Lektoratsdienstleistungen selbstverständlich ist: ungeteilte Aufmerksamkeit, jahrzehntelange Erfahrung und menschliche Hingabe. Ich garantiere Ihnen ein druckreifes Ergebnis, das am sich neu ordnenden Markt bestehen wird und Ihre Handschrift trägt – ganz gleich, ob Sie den Text selbst geschrieben oder Sie oder Ihre Mitarbeiter:innen eine Text-KI assistierend oder generierend eingesetzt haben. Was Sie brauchen, entscheiden selbstverständlich weiterhin Sie (und falls Sie es selbst noch nicht genau wissen, erstelle ich gern ein Manuskriptgutachten samt Empfehlung für das weitere Vorgehen):

  • Mein Manuskript braucht ein Lektorat: Belletristik, Kinderbuch, Sachbuch, Memoiren oder wissenschaftliche (Abschluss-)Arbeit u. v. m. Sie erhalten eine professionelle Überarbeitung mit vollständiger Änderungsverfolgung sowie umfassendes Feedback in Form von Kommentaren und Gutachten. Zum Lektorat
  • Ich habe mit KI gearbeitet und suche jemanden, der dafür geradesteht: Seit August 2026 schreibt die europäische KI-Verordnung bei bestimmten Textsorten einen Hinweis auf den Einsatz von KI vor, sofern keine fachliche und finale Redaktion stattgefunden hat. Ich übernehme diese Prüfung und dokumentiere sie, sodass der Hinweis entfallen kann. → Imprimatur (Seite in Bearbeitung)
  • Ich möchte lernen, meinen Text selbst (mit und ohne KI) zu überarbeiten: Seit den Möglichkeiten, die generative Text-KI bietet, floriert das Eigenlektorat. Dass dabei Fehler passieren, die bei Publikation äußerst unangenehm sein und zu schlechten Rezensionen führen können, bedenken viele nicht. Das Textariat bietet Ratgeber, (Online-)Kurse und Schreibklausen vor Ort – für alle, die ihre Texte nicht aus der Hand geben, sondern in den Griff bekommen wollen. Zu Kursen und Klausen

Immer und auch künftig gilt: Ich kümmere mich hingebungsvoll um das geschriebene Wort. Die mir anvertrauten Texte werden nach Wunsch bearbeitet, lektoriert, korrigiert, optimiert, gekürzt, ausgebaut, aufgefrischt und/oder sensibel umgestaltet. Beim Textariat ist jeder Text willkommen, kein Auftrag ist zu klein, zu ungewöhnlich, zu umfangreich oder unmöglich.

Viel Freude beim Durchstöbern meiner Angebote – übrigens: Ich habe versucht, die Informationen zu meinen Leistungen ausführlich zu halten, falls doch etwas fehlt oder unklar ist: Bitte rechtzeitig (!) melden, gemeinsam finden wir eine Lösung für jeden Text, jede Publikation und die Erfüllung Ihres schriftstellerischen Traumes.

Informationen zur Auftragslage

Lektorate, Korrektorate und Memoiren übernehme ich derzeit für Bearbeitungszeiträume ab Jänner 2027, während ich kürzere Texte bis zwanzig Normseiten nach Voranmeldung laufend annehme. Wer sich einen Termin im Frühjahr 2027 sichern möchte, meldet sich am besten schon jetzt.

Einmal monatlich: was sich in der Textbranche tatsächlich ändert

Mein Rundbrief berichtet über Sprache, Lektorat und den verantwortungsvollen Umgang mit generativer KI, jeweils mit einem Beispiel aus der Praxis, das Sie sofort anwenden können. Tragen Sie sich gern ein: