Eigenlektorat & freie Woche

Manuskriptwoche

Eigenlektorat & freie Woche

Von der Rohfassung zur Publikation

In dieser Woche werden Sie selbst zum Lektor bzw. zur Lektorin Ihres Manuskripts. Wir überarbeiten es in einer festgelegten Reihenfolge von der Grundidee über die Struktur zur Szene und weiter zum tragfähigen Roman. Meine praktischen Tipps aus dem Profi-Lektorat werden Ihnen das Schreibhandwerk auch in Zukunft erleichtern.

Dauer
Montag bis Freitag, neun bis achtzehn Uhr
Teilnehmende
Drei bis vier Personen
Unterlagen
Ein digitales Arbeitsheft zum Thema der Woche
Kosten
950 € · mit Writer-in-Residence-Platz mit vier Nächtigungen 1.150 € · schriftliche Bewerbung vorausgesetzt
Ort
Textariat, Polzergasse 5, 8010 Graz

Für wen

Für alle, die eine Rohfassung abgeschlossen haben und nicht wissen, wie sie weitermachen und wo sie bei der Überarbeitung ansetzen sollten, sowie für jene, die bereits x-mal überarbeitet haben und fühlen, dass ihr Text eher schlechter als besser geworden ist. Wer eine thematisch freie Manuskriptwoche sucht, ist hier ebenfalls richtig, zumal diese Woche keinen Gegenstand vorgibt, sondern sich an Ihrem Text resp. Schreiben orientiert.

Was Sie mitnehmen

  • Ihr Manuskript mit einem Fokus auf allen Nuancen, die bei der Überarbeitung anstehen
  • Bis zu dreißig Normseiten eines laufenden Projekts, die wir gemeinsam lektorieren
  • Eine Prüfliste, erstellt aus Ihren eigenen Fehlern, die Sie im Anschluss rasch beheben können
  • Die Fähigkeit, die nächste Fassung ohne fremde Hilfe zu überarbeiten

Der Ablauf

Fünf Vormittage, fünf Gegenstände

Am Vormittag erläutere ich den Überarbeitungsschwerpunkt des Tages, und wir besprechen Ihre Texte gemeinsam; danach arbeiten Sie an Ihrem eigenen Manuskript.

Montag

Der erste Durchgang: die Struktur

Was gehört überhaupt in diesen Text? Wir arbeiten ausschließlich auf der Ebene ganzer Kapitel und rühren keinen Satz an, was erfahrungsgemäß schwerfällt.

Dienstag

Der zweite Durchgang: die Szene

Hat jede Szene eine Berechtigung, beginnt sie spät genug und endet sie an der richtigen Stelle? Ich leite Sie dabei an, rigoros zu streichen oder bei Bedarf auszubauen.

Mittwoch

Der dritte Durchgang: der Absatz

Anschlüsse, Redundanzen, Gewichtung. Wo wird etwas – vielleicht sogar wiederholt – erklärt, wo fehlt der Übergang, den Sie beim Schreiben mitgedacht, aber nicht bearbeitet haben?

Donnerstag

Der vierte Durchgang: Sprache & Ausdruck

Streichliste, Füllwörter, sprachliche Redundanz, Erzählerdistanz. Sprache, Stil und Duktus sind nichts, das wir an den ersten drei Tagen unbeachtet lassen, allerdings beschäftigen wir uns am vierten Tag am intensivsten mit der stilistischen und sprachlichen Ebene und insbesondere mit den Kriterien des szenische(re)n Schreibens.

Freitag

Die eigene Prüfliste

Aus den Fehlern und Lücken, die uns in dieser Woche aufgefallen sind, erstellen alle Teilnehmer:innen individuelle Listen, die ich für jedes Projekt überprüfe.

Die Unterlagen

Das Arbeitsheft führt die wesentlichen Durchgänge eines Lektoratsprozesses anhand von Beispielen auf, zusätzlich finden sich darin meine Streichliste aus der Lektoratspraxis und (abschreckende) Beispiele.

Anmeldung

Die Plätze sind begrenzt

Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben; ein kurzes Vorgespräch klärt vorab, ob Ihr Projekt zu dieser Woche passt. Schreiben Sie mir, woran Sie arbeiten und was Sie sich erwarten.

Termine und freie Plätze Voranmeldung per Mail

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