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Premium-Lektorat seit 2011 | Korrektorat | Texterstellung | Service für Self-Publisher | Workshops

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Schlagwort: Lebenserinnerung

SEITE IN BEARBEITUNG – STAY TUNED

Das Textariat entwickelt sich weiter und strukturiert sein Angebot neu. Ab Oktober 2026 erwartet Sie ein erweitertes und aktualisiertes Portfolio an Dienstleistungen, Kursen und Online-Workshops, zusätzlich erscheint in Kürze die zweite, vollk. überarb. und aktualisierte Auflage des SchreibWende-Schreibratgebers.

Aktuelles

Freie Slots für belletristische Lektorate, Korrektorate und Biografien:

  • ab 01/2027
  • Jederzeit nach Voranmeldung möglich: Aufträge bis 20 Normseiten
  • Probelektorate nach Voranmeldung
  • Bitte um rechtzeitige Voranmeldung für Bearbeitungsslots im Jahr 2027.

 

Bei Interesse an meinen Dienstleistungen, Workshops oder Coachings bitte ich um rechtzeitige Kontaktaufnahme.

Herzlichen Dank

Claudia Sternat, MA

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textariat

Lektorat, Korrektorat & Selfpublishing-Service
Expertin für professionelle Textarbeit mit GenAI und Freigabe nach Art. 50 KI-VO
✉️ text@textari.at

Puh, ungefähr 27 Takes und 876 Outtakes später (mu Puh, ungefähr 27 Takes und 876 Outtakes später (muss mich wirklich noch daran gewöhnen) freue ich mich auf eure Fragen!

LEKTORAT
SELFPUBLISHING
TEXTERSTELLUNG 
BOOKSTAGRAM

Credits: Video --> hat mein Sohn gemacht (KI-Inhalte ausgeschlossen, professionelles Mikrofon und besseren Ton gibt’s erst, wenn dieses Format mehr als 5 Personen erreicht)

Schriftart im Video: aus einem Programm, das mit „Ca“ beginnt und mit „nva“ endet (Instagram, lass mich in Frieden mit deiner KI-Klassifizierung, wenn’s eh schon so weit gekommen ist, dass ich nun sogar Videos von mir veröffentliche)
Fehlerfrei ist nicht (länger) perfekt Immer öfter Fehlerfrei ist nicht (länger) perfekt

Immer öfter landen bei mir Manuskripte, die (mind.) einen Durchlauf in einer generativen Text-KI hinter sich haben. Wer mir einen derart glatt polierten Text vorlegt, weiß wahrscheinlich nicht (oder ignoriert es voll des Mutes, den ihm die höfliche GenAI gemacht hat), dass oberflächliche Korrektheit eines der schrillsten Alarmzeichen für eine professionelle Lektorin ist. Denn was eint all diese Anfragen noch? Ganz klar die Hoffnung, das Lektorat müsse schneller und günstiger zu haben sein, weil … na ja.
Allerdings erkennen nicht nur Lektor:innen KI-überarbeitete Texte derart rasch wie einen Scheißehaufen auf der Liegewiese am Badesee. Nein. Auch Verlage und Agenturen werden nicht zu Kreuze kriechen, nur weil sich (jäh) keine Rechtschreibfehler mehr im Manuskript finden. 

Die KI macht nämlich weiterhin Fehler, nur unauffälligere, und die sind nicht so harmlos wie „das“ statt „dass“, bei dem lediglich Deutschprofessor:innen Schnappatmung bekommen. Schwerer wiegt, dass sie oft sinnentleert die Stimme der Verfasser:innen tilgt. 

Aktuell lektoriere ich eine Fachpublikation mit fünfzehn Autor:innen, die ihre Artikel der KI „nur“ zur Korrektur vorgelegt haben. Ergebnis: ein Gleichklang über den gesamten Band, als hätte eine einzige Person daran geschrieben (Überraschung, es war ein Text-Bot). Die individuellen und originellen Stimmen im Lektorat wieder freizulegen, ist – man glaubt es kaum – aufwendiger als die Arbeit an einem authentischen Text. Es ist aber eine essenzielle Arbeit, um die Qualität jener Texte zu schützen, die wir als Gesellschaft konsumieren. 

Genau deshalb kann ein Lektorat auf Basis einer KI-Vorkorrektur nicht billiger werden, da es schlicht und ergreifend wertvoller geworden ist. UND ZWAR (eine der Lieblingsformulierungen der KI, falls es euch interessiert) das professionelle, von einer befähigten Lektoratsperson ausgeführte Lektorat!

Was ich Schreibenden empfehle, die ihren Text ins Lektorat geben möchten, könnt ihr im vollständigen Beitrag auf meinem Blog nachlesen: textariat.at/blog (Link in der Bio).
Okay. Acht Monate sollten zwischen dem zweiten und Okay. Acht Monate sollten zwischen dem zweiten und dem dritten Teil dieser Reihe eigentlich nicht vergehen, doch neben meinen Aufträgen und Projekten blieb für Instagram schlicht keine Zeit – außerdem hat es mir gar nicht mal so gut gefallen, stundenlang an einem Beitrag zu feilen, der anschließend irgendwo im Nirgendwo des Algorithmus verschwindet. Seit einigen Wochen arbeite ich allerdings an einer Neuausrichtung des Textariats, weshalb ich mich auch diesem Kanal wieder mit frischer Hingabe widmen möchte – an dieser Stelle ein Dank an alle, die mir auch in der stillen Zeit treu geblieben sind.

Doch nun zur dritten Folge und zum szenische(re)n Schreiben.

„Das Zimmer war klein. Überall lagen Bücher.“

Solche und ähnliche Sätze finden sich in beinahe jedem Manuskript, wenngleich sie nichts aussagen, weil in einem beliebig eingerichteten und beschriebenen Zimmer jede Figur wohnen könnte. Zeige deshalb nie den ganzen Raum, sondern suche nach jenen Details, die zu deiner Figur, zu ihrem Leben oder ihrer spezifischen Situation gehören oder von einer anderen Figur im Alltag deiner Figur hinterlassen wurden: die zweite Zahnbürste im Glas, der Schlüssel, der noch am Brett hängt, der Adventkranz, der im März noch auf der Kommode steht. 

Wieder einmal sind es die Lücken, die jene Bilder transportieren, die wir in unseren Leser:innen auslösen und ihnen zeigen möchten – anhand einer Inventarliste wird das nicht gelingen. 

Im Karussell siehst du, warum das Fehlende oft mehr erzählt als das Vorhandene und mit welchen vier Fragen du jeden Schauplatz prüfst, bevor du ihn beschreibst.

🚧 Welcher Gegenstand verrät in deinem aktuellen Manuskript am meisten über deine Figur? Schreib ihn in die Kommentare und speichere dir den Beitrag für deine nächste Überarbeitung ab. 

PS: Teil 4 folgt bald (ich schwöre, es wird keine acht Monate dauern).

SHOW
LEKTORAT
SELFPUBLISHING
AUTORENLEBEN
In etlichen Manuskripten, die in meinem Lektorat l In etlichen Manuskripten, die in meinem Lektorat landen, erwartet mich dieses Phänomen: Charaktere, deren Herzen ständig „rasen“, deren Hände „zittern“ und deren Augen unentwegt „überlaufen“. Allerdings ist u. a. Herzklopfen keine Emotion, sondern ein Symptom. 

Warum? Weil wir Herzklopfen nicht steuern können. Es ist generisch. Es sagt nichts über die individuelle Seele einer Figur aus.

Autor:innen beschreiben häufig keine Gefühle – sie geben klinische Befunde wieder, erzählen von den Tränen, vom Schmerz und Kummer, von Figuren, die etwas über ihr Empfinden denken. Wer jedoch lediglich Standard-Reaktionen nutzt, erschafft einen Roman, der im Kopf der Lesenden nicht zum packenden Film wird, sondern sich wie ein nüchternes medizinisches Attest liest. Das Ergebnis: Lesende wissen während der Lektüre zwar, dass die Figur aufgeregt/glücklich/niedergeschlagen ist, sie fühlen es jedoch nicht.

Gelingt es allerdings, Emotionen dort zu greifen, wo sie wirklich wehtun – nämlich unter der Oberfläche –, wird alles plastischer. In den Slides findet ihr einige praktische Tipps und Beispiele.
 
Mein Tipp für euch direkt aus dem Lektorat: Nutzt innere Widerstände und zeigt, woher sie rühren. Ein Ausbruch (Tränen, Schreie etc.) ist das Ende einer Emotion. Spannend ist aber der Weg dorthin. Zeigt nicht den Schmerz, sondern den verzweifelten Kampf gegen den Schmerz. Statt „Sie weinte“, beschreibt, wie sie die Zähne so fest aufeinanderpresst, dass das Kiefergelenk knackt, nur um keinen Laut von sich zu geben. Widerstand erzeugt bei Lesenden viel mehr Mitgefühl als der bloße Kontrollverlust.

❔ Welche körperliche(n) Klischeereaktion(en) kannst du in Büchern nicht mehr sehen? Wähle gern ein klassisches Gefühl (z. B. Stolz oder Sorge) und finde eine körperliche Reaktion, die kein Klischee oder phrasenhaft ist. Schreib deinen Versuch in die Kommentare. Ich gebe dir Feedback, ob deine Darstellung bereits „Show“ ist oder noch zu sehr nach „Tell“ klingt.

SCHREIBTIPPS
AUTORENLEBEN
CHARAKTERENTWICKLUNG
SELFPUBLISHING

#showdonttell #szenischesschreiben #lektorat #writingcommunityً

[Grafik & Design: Canva]
Begleitend zu meiner „Show, don’t tell“-Reihe teil Begleitend zu meiner „Show, don’t tell“-Reihe teile ich gezielte Impulse zu allen Sinnesebenen. So schärfen wir gemeinsam euer Handwerk für atmosphärisches Schreiben und verwandeln Theorie in greifbare Manuskriptarbeit. Dranbleiben lohnt sich – Teil 2 der Hauptreihe landet in Kürze in eurem Feed! 

Diesmal geht es um Gerüche: Warum wirken manche Texte wie ein UHD-Film, während andere flach bleiben? Das Geheimnis liegt oft in der Nase und an unserer Biologie: Da unser Gehirn keine direkte Karte für Düfte hat, verknüpft es Gerüche präsemantisch mit dem visuellen Cortex. Heißt: Ein Geruch lässt uns den Raum sehen, bevor wir ihn benennen können, und wer den Geruch Szenen einnehmen lässt, liefert Lesenden ein Erlebnis.

Geruch ist dabei kein schmückendes Beiwerk, sondern ein Werkzeug zur räumlichen Verankerung. Beschreibst du, wie ein Geruch sich ausbreitet, andere Sinne beeinflusst oder wie der Körper darauf reagiert, zwingst du das Gehirn der Lesenden dazu, ein Bild zu generieren.

In Alchemised von SenLinYu wird der Gestank bspw. zur physischen Präsenz. Er wird nicht analysiert, er wabert räumlich durch die Szenen, hüllt alles ein und aktiviert sofort unser bildhaftes Erleben. Er ist die Leinwand, auf der das Grauen gemalt wird, und macht es für Lesende physisch greifbar. Damit ist der Geruch kein Einzelevent, sondern ein Nebel, der im Hintergrund mitschwingt und die Atmosphäre der Szene(n) schleichend verändert.
Wie aber funktioniert das?

Ganz einfach: Hör auf, Düfte zu benennen. Beschreib stattdessen, wie sie die Luft verändern, das Licht zähflüssig machen oder welche unwillkürliche Reaktion sie im Körper bzw. bei den Figuren auslösen. Behaupte also nicht, dass oder wie etwas riecht, sondern stelle dar, was der Geruch mit der Figur macht. Dabei gilt: Ein plötzlicher Würgereiz ist stärker als jedes Adjektiv, und spüren ihn Lesende selbst, bevor du das Wort „Gestank“ schreibst, hast du gewonnen. Es braucht keine chemische Analyse, sondern lediglich die Resonanz in unserer eigenen Fantasie.

Ein paar Vergleichsbeispiele (Tell/Show) findet ihr in den Kommentaren ⬇

LEKTORAT
SCHREIBTIPPS
SELFPUBLISHING
SCHREIBCOACHING

#alchemised #gerüche #showdonttell
Erläuterst du jemandem das Ende deiner Beziehung, Erläuterst du jemandem das Ende deiner Beziehung, schilderst du vermutlich nicht, wie dein Mann am Küchentisch sitzt, den Blick starr auf das Smartphone gerichtet, während deine Worte ins Leere laufen. Wie sein Daumen monoton über das Display gleitet. Dass du mitten im Satz verstummst und er es nicht einmal bemerkt. Wie die Stille plötzlich das Summen des Kühlschranks freigibt.

Nein. 

Du sagst: „Er interessiert sich nur mehr für sein Handy.“

Das ist effizient, denn im Alltag berichtet niemand szenisch. Aber in deinem Roman tötet genau das jede Spannung – weil du den Lesenden das Gefühl nimmst, etwas selbst zu begreifen.

Im Alltag berichten wir. In der Fiktion müssen wir inszenieren.

In meiner neuen Serie zum szenische(re)n Schreiben widmen wir uns der Dekonstruktion unserer Erzählgewohnheiten und beginnen beim Fundament: der Wahrnehmung.

Stell dir vor, du bist eine Kamera. Aber du filmst nicht objektiv das Geschehen, sondern ausschließlich das, was deine Figur registriert. Hierin liegt der entscheidende Unterschied zwischen Behauptung und Erlebnis. Authentisches Schreiben folgt einer biologischen Logik: erst die Sinneswahrnehmung, dann die Einordnung. Denn genau so funktioniert Wahrnehmung: Zuerst das Gleiten des Daumens, dann der Gedanke: „Er hört mir nicht zu.“ Es folgt die Stille, die sich wie Watte in die Ohren schiebt, dann die Erkenntnis: „Ich habe ihn verloren.“ Und nun folgt das Gefühl. 

Auf diese Nuancen würdest du verzichten, wenn du schlicht behauptest: „Sie fühlte sich einsam, weil er nur mehr aufs Handy schaute.“ Deshalb: Ändere die Reihenfolge, zwinge deine Lesenden dazu, selbst zu fühlen, und verzichte darauf, sie lediglich zu informieren. Du kaust ihnen keine Emotionen mehr vor, sondern lässt sie die Szene begreifen, schmecken, riechen, hören und visuell erfassen.

❓Gibt es ein Gefühl, das du in deinem Text immer wieder anhand desselben Adjektivs – oder mithilfe von Formulierungen, die sich alle gleich anfühlen – beschreibst, weil dir das Bild dazu fehlt? Rein damit in die Kommentare. Ich antworte dir mit einer szenischeren Version.

LEKTORAT 
SCHREIBTIPPS
SELFPUBLISHING 
SCHREIBCOACHING

#showdonttell #szenischesschreiben #schreibprozess
Fortsetzung von Teil 1: Wenn ich auf dieses Jahr Fortsetzung von Teil 1: 

Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, sehe ich nicht nur eine Liste abgeschlossener Projekte. Ich sehe aufgeriebene Figuren im Berliner Krimi-Dschungel, die unnachgiebige Struktur einer romanistischen Dissertation und das feine Geflecht einer Novelle über das Leben mit Krebs. Diese Bandbreite erfordert eine intellektuelle Wandlungsfähigkeit, die weit über das Standard-Lektorat hinausgeht. Als Lektorin bin ich stets auf der Suche nach der absoluten Stimmigkeit – ein Anspruch, den ich an jedes Lektorat stelle, das ich durchführe.

Noch ein Wort zur Zukunft: In einer Ära, in der generierte Texte den Buchmarkt zu überschwemmen drohen, wird das authentische, professionelle Lektorat zur letzten Bastion der Qualität. KI kann beim Formulieren helfen, wenn die Kreativität stockt – auch ich nutze sie als punktuelles Werkzeug. Doch sie wird niemals den Scharfsinn, das Mitgefühl und die sprachliche Kraft eines kreativen Menschen ersetzen können. Wer einen qualitativ hochwertigen Buchmarkt erhalten will, muss in das Original und in fachlich versierte Lektorate investieren.

Dieses Jahr hat mir einmal mehr gezeigt, dass Präzision kein Selbstzweck ist, sondern eine Form der Wertschätzung gegenüber den Schreibenden, den Lesenden und dem Sujet. In meinen Lektoraten verbinde ich handwerkliche Akribie mit einer tiefgreifenden sprachlichen Verantwortung – insbesondere dort, wo Texte gesellschaftliche Relevanz entfalten oder vulnerablen Gruppen eine Stimme geben. 

Ich danke meinen Auftraggeber:innen für die fruchtbare Symbiose und das Vertrauen, meine Korrekturen als Bereicherung eurer Visionen zu begreifen. Und danke an die Käufer- und Leser:innen meines SchreibWende-Ratgebers: Ihr zahlt zuverlässig meine Handyrechnung, das ist doch schon mal was.

Habt einen feinen Jahreswechsel und fühlt euch im Jahr 2026 beflügelt, zu eurer vollkommenen kreativen Stärke zu finden!

[Grafik, Fotos & Design: Canva]
Mehrere Romane, Kinderbücher, Reihenauftakte, Kurz Mehrere Romane, Kinderbücher, Reihenauftakte, Kurzgeschichtenbände, eine Dissertation, eine Masterarbeit, Exposés und andere wissenschaftliche Abschlussarbeiten, Novellen, ein psychotherapeutischer Blog, ein Workbook, ein Berlin-Krimi mit knapp einer Million Zeichen, Fachbeiträge zur Jugendarbeit, Coachingtätigkeit für mehrere Publikationsprojekte, ein Kinderkrimi für den Wagner’schen Verlag – wen wundert es noch, dass ich mich hier kaum noch zu Wort melde?

Anhand eines Jahresrückblicks möchte ich euch dennoch an meinen Lektoratstätigkeiten teilhaben lassen. Und ich nehme mir – wie jedes Jahr – vor, hier wieder präsenter zu sein. Doch mit Vorhaben ist es so eine Sache: Ich habe unbestreitbar zu viele davon. Zu viele Ideen, zu viele Leidenschaften, zu viele Themen, die mich umtreiben. Nur eines habe ich ganz sicher nicht: zu viel Zeit. Mein Tag hat täglich zu wenig Stunden, und manchmal fühle ich mich, als würde ich meinem eigenen Leben hinterherlaufen – obwohl dieses Leben ja genau das ist, was ich mir aufgebaut habe und was mich ausmacht. Ich liebe meine Arbeit und die Freiheit, die sie mit sich bringt: die Gedankenreisen in fremde Welten, die unterschiedlichen Weltanschauungen, die zahllosen Perspektiven, denen ich begegnen darf. Ich liebe alles daran. Ich wünschte nur, ich hätte mehr Zeit, um in noch mehr Projekte einzutauchen – viel zu oft musste ich euch im vergangenen Jahr vertrösten.

2025 war mein bisher umsatzstärkstes Jahr – und ich prahle nur deshalb damit, weil ich aufstehen möchte gegen die Angst, dass KI uns Lektor:innen den Rang ablaufen wird. Das Gegenteil ist der Fall: Seit KI im Spiel ist, läuft mein Geschäft besser denn je. Weil Autor:innen begreifen, wie wichtig es ist, menschlich-authentische Literatur hochzuhalten und professionelle Lektorate in Anspruch zu nehmen – und weil viele verstehen, dass auch generierte Texte ein kritisches Gegenüber brauchen. Außerdem erzählen Zahlen nur einen Teil der Geschichte. Der andere Teil handelt von Vertrauen, von Texten, die berühren wollen, und von Menschen, die ihre Stimme gefunden haben – oder dabei sind, sie zu finden.

➡ Weiterlesen in Teil 2 ...

[Grafik, Fotos & Design: Canva]
Die korrekte Endung der Pluralformen hat sich in m Die korrekte Endung der Pluralformen hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt, nachdem ich in der Unterstufe eine hitzige Diskussion mit einer Schulfreundin darüber geführt habe, ob der Begriff „Handy“ aus dem Englischen stammt oder nicht – und wir offenbar auch über die Pluralbildung debattiert haben. Sie wollte partout nicht glauben, dass es sich bei „Handy“ um einen Pseudoanglizismus (okay, das Wort kannte ich damals noch nicht) handelt. Ob sie mittlerweile zur Einsicht gekommen ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Doch spätestens seit diesem Wortwechsel achte ich penibel auf -ies in deutschen Texten. Auch irgendwie eigenartig, ist aber so.

Tatsächlich gibt es Fälle, in denen wir nicht umhinkommen, die englische Pluralform zu verwenden: bei wörtlichen Zitaten, feststehenden Begriffen oder Eigennamen beispielsweise. Abgesehen davon können wir jedoch getrost auf die falsche Schreibweise verzichten (ebenso wie auf den „Deppenapostroph“, den wir auch dem Englischen zu verdanken haben – hierzu habe ich bereits einen Beitrag erstellt, lest gern nach).

Bedauerlicherweise stolpere ich selbst in Romanen renommierter Verlage regelmäßig über „Lobbies“, „Babies“ u. Ä. Die englische Schreibweise ist wirklich tief in unserem Sprachgefühl verankert, und da Substantive, die auf -y enden, mittlerweile derart fest zu unserem Wortschatz gehören, wenn wir z. B. über Partys, Hobbys oder Storys sprechen, ist Aufklärung über die korrekte Pluralschreibweise nicht unwesentlich – immerhin lernt die KI aus unseren Texten, wollen wir sie wirklich mit (noch mehr) Fehlern füttern? (Wer mich schon länger kennt, weiß, wie dieser Spaß einzuordnen ist ...)

Gut (schlecht). Wie verhält es sich nun mit der Mehrzahl? Während im Englischen aus -y die Endung -ies wird (story – stories), bleibt es im Deutschen bei -y und damit -ys (Story – Storys). Dies trifft auch auf Scheinanglizismen wie das genannte „Handy“, die „Homestory“ oder das/der „Pony“ zu. Die Pluralbildung folgt immer den deutschen Regeln: „Handys“, „Homestorys“, „Ponys“.

❓Frage in die Runde: Konsumieren wir im deutschsprachigen Raum von Kreator:innen aus dem englischsprachigen Raum Storys oder Stories?

GRAMMATIKTIPP
ANGLIZISMEN
Der aktuelle #lektor_innenmontag von @lektorat_zei Der aktuelle #lektor_innenmontag von @lektorat_zeilenkiste und @korrektoratia ist für mich thematisch eine Steilvorlage: KI in der Buchwelt. Deshalb schließe ich mich den Diskussionen nach laaaaanger Abstinenz von diesem Thementag gern an – immerhin habe ich aus den Beiträgen vieler Kolleg:innen heute die Sorge herausgelesen, bald von der KI ersetzt zu werden. 

Warum das nicht so sein wird, erläutere ich ausführlich in meinem SchreibWende-Ratgeber. Denn KI-Systeme können zwar beeindruckende Ergebnisse liefern, aber ohne menschliche Expertise und Qualitätskontrolle geht es nicht und wird es nie gehen. Nur erfahrene Lektor:innen können beurteilen, ob und wofür eine Text-KI sinnvoll eingesetzt werden kann. 

Auch für Autor:innen, die ihre Texte selbst lektorieren oder korrigieren möchten, ist der Einsatz von KI allein keine Lösung. Wie ich in SchreibWende praxisnah darstelle („Überarbeiten und Vorbereiten auf Lektorat, Korrektorat und Veröffentlichung“, ab S. 240), kann ein Eigenlektorat sowohl mit als auch ohne KI funktionieren – vorausgesetzt, man verfügt über das nötige Know-how. Ohne eigene Lektoratskompetenz und umfassendes Branchenwissen fehlt allerdings der ganzheitliche Blick auf das Projekt – etwas, das eine KI niemals derart substanziell leisten kann wie ein Mensch. 

Deshalb: Generative Text-KI ist „[k]ein Pandämonium, das alle Ängste und Befürchtungen über künstliche Intelligenz in sich vereinen muss“ (ich selbst in SchreibWende, 2024, S. 12), doch wer als Lektor:in oder Autor:in mit der Zeit gehen möchte, muss die Chancen und Grenzen der Technologie kennen und souverän handeln. Wenngleich ich mir aufgrund der Masse an generierten, nicht überprüften Texten, die den Markt überschwemmen, Sorgen um die Qualität der Literatur mache, habe ich absolut keine Angst vor KI, sondern bin gespannt, was (noch) kommen mag. Ich vertraue darauf, dass mein transparentes, authentisches, korrektes Vorgehen als Dienstleisterin und meine jahrzehntelange Erfahrung unersetzlich sind.

Wie seht ihr das – wird generative KI uns ersetzen oder unterstützen? 

[Kann als Eigenwerbung aufgefasst werden.]
Die zunehmende Verbreitung generativer Text-KI wie Die zunehmende Verbreitung generativer Text-KI wie ChatGPT, Claude, DeepSeek und ähnlicher Sprachmodelle verändert tiefgreifend, wie Texte erstellt und bearbeitet werden. Als Lektorin setze ich mich seit zwei Jahren intensiv mit der Thematik auseinander und habe nun basierend auf meinem SchreibWende-Schreibratgeber für euch eine Checkliste für die Arbeit mit KI erstellt, die sich an Texter:innen, Autor:innen, Schriftsteller:innen und Lektor:innen sowie grundsätzlich an alle Personen richtet, die im Textdienstleistungsbereich tätig sind.

Die Checkliste bietet euch Orientierung für einen verantwortungsvollen und effektiven Umgang mit KI-Tools und listet euch „Dos & Don'ts“ betreffend ...

... ethisch-moralische Grundlagen
... rechtliche Aspekte und Transparenz
... Kreativität und Authentizität bewahren
... effektives Prompt Engineering
... Qualitätskontrolle bei KI-generierten Texten
... KI als Lektorats- und Überarbeitungshilfe
... Textprobleme mit KI lösen
... Strukturanalyse und Kohärenzprüfung
... Zielgruppenoptimierung und Textanpassung
... kreative Erweiterung und Inspiration
... Multitool-Strategie und Workflow-Integration

Die Slides decken alle Themengebiete bis inkl. „Textprobleme mit KI lösen“ ab. Bei Interesse an der vollständigen Checkliste kommentiert bitte mit „Checkliste“ oder sendet mir eine Nachricht, und ich schicke euch den Link zum vollständigen PDF-Dokument „Deine SchreibWende-Checkliste: Dos & Don'ts bei der Arbeit mit generativer Text-KI im Literatur- und Textdienstleistungsbereich“.

TEXTOPTIMIERUNG
CHATGPT
DEEPSEEK
LEKTORAT

[Kann auch als Eigenwerbung aufgefasst werden.]

#bookstagram #schreibenmitki #textbearbeitung #literaturbranche
Damit ich meine SchreibWende-„Dos and Don'ts“ für Damit ich meine SchreibWende-„Dos and Don'ts“ für die Arbeit mit generativer Text-KI (korrekt geschrieben) veröffentlichen kann, räume ich hiermit mit einem verbreiteten orthografischen Missverständnis auf: Die korrekte Schreibweise der „Handlungs- oder Verhaltensweisen, die empfohlen werden und von denen abgeraten wird“ (Duden, online), lautet „Dos & Don'ts“.

Täglich begegnen uns allerdings bspw. auf Social Media unzählige Anleitungen mit fehlerhaften Schreibweisen: „10 Do's & Dont's beim XY“, „Die ultimativen Do's & Don't's der perfekten XY-Technik“, „Expertentipps: Dos & Donts für Fortgeschrittene in XY“ … Diese gut gemeinten Ratgeber tragen damit unbeabsichtigt zur Verbreitung einer fehlerhaften Schreibweise bei, obwohl die grammatikalische Herleitung denkbar einfach wäre (s. in den Slides).

Nun wisst ihr Bescheid (ja, „Bescheid“ gehört großgeschrieben – und „großgeschrieben“ gehört zusammengeschrieben). Nicht selten passiert es nämlich, dass ausgerechnet orthografische Korrektheit von manchen als Fehler interpretiert wird. Die „Dos and Don'ts“-Situation erinnert mich z. B. an meine Bedenken bezüglich meiner Webseitenbegrüßung „Herzlich willschreiben beim Textariat!“. Angesichts des epidemisch verbreiteten, falsch geschriebenen „herzlich willkommen“ sorgte ich mich auch hier, dass diese Begrüßung als peinlicher Rechtschreibfehler missverstanden werden könnte. Als Lektorin bleibe ich jedoch weiterhin den Regeln der Sprache verpflichtet, insbesondere in einer Zeit, in der die Unterscheidung zwischen KI-generierten und authentischen menschlichen Texten zunehmend an Bedeutung gewinnt.

In diesem Sinne abschließend noch ein wichtiges „Do“ für alle Contentersteller:innen: Die korrekte Schreibweise recherchieren, bevor veröffentlicht wird. Und ein ebenso wichtiges „Don't“: Sich darauf, verlassen, dass die am häufigsten gesehene Variante auch die richtige ist.

❔ Welche Schreibweise(n) bevorzugt ihr? Die korrekte(n) oder die verbreitetste(n)?

RECHTSCHREIBUNG
LEKTORAT
FEHLER
CHECKLISTE

#duden #orthografie #fehlerfehlerüberall #korrektorat
Etliche Risiken, die eine Arbeit mit Musks KI-Syst Etliche Risiken, die eine Arbeit mit Musks KI-System Grok bergen, finden sich auch bei allen anderen Sprachmodellen wie bspw. OpenAIs ChatGPT oder Anthropics Claude. Beachtenswert ist allerdings, dass Grok bzw. xAI weit über persönliche Anwendungen hinaus als strategisches Werkzeug zur Beeinflussung von Entscheidungsträger:innen dienen könnte. Durch scheinbar sachliche Auswertungen könnten politische und wirtschaftliche Weichenstellungen unmerklich in Richtung einzelner Interessen gelenkt werden. Die Verbindung mit der Starlink-Infrastruktur schafft dabei ein beunruhigendes Machtpotenzial mit globaler Reichweite. Der kürzlich aufgedeckte Systemprompt mit der Anweisung an Grok, kritische Quellen und Inhalte betreffend Musk und Trump auszublenden, bestätigt diese Sorgen, und trotz nachträglicher Korrekturen bleibt die Frage: Welche weiteren Manipulationen werden von den Nutzer:innen sekündlich weitergetragen?

Besorgniserregend ist zudem der sich abzeichnende Teufelskreis: Grok erzeugt mit dem in Rekordzeit – die ganz faktisch eingehende Fehlerkorrekturen bei Inbetriebnahme ausschließt – ausgebauten Superrechner Colossus massenweise Inhalte, die ins Internet zurückfließen und dort wiederum als Trainingsmaterial für künftige KI-Generationen dienen. So entsteht eine sich selbst verstärkende Feedbackschleife, in der u. a. Musks Weltbild sich immer weiter vervielfältigt und verfestigt. Dieser digitale Resonanzraum führt nicht nur zu einer ideologischen Einfärbung der Outputs, sondern könnte – wie es bei jedem Sprachmodell der Fall ist – sich langfristig selbst sabotieren (s. dazu mehr im SchreibWende-Ratgeber).

Erscheint Grok neuesten Meldungen zufolge zwar als innovatives Schreibwerkzeug, bleibt es grundsätzlich ein System, dessen Entwickler selbst durch die Verbreitung von Falschinformationen aufgefallen ist. Für Autor:innen und Text-Dienstleister:innen bedeutet das: Musks Denken unterwandert Groks Outputs und könnte die erzeugten Texte prägen. Demnach könnte die offene Unterstützung rechtsorientierter Parteien in Textstrukturen und Argumentationsmustern fortleben.

Weiterlesen in den Kommentaren ⬇️

GENERATIVE KI

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

CHATGPT

GROK
Nicht immer sind KI-generierte Texte so leicht zu Nicht immer sind KI-generierte Texte so leicht zu erkennen wie in dem Screenshot in den Slides (hier hat die Dame sogar vergessen, den eigenen Namen einzufügen, obwohl die KI via eckiger Klammer darauf hingewiesen hat), aber dennoch oft genug. Sobald ich einen Beitrag als KI-generiert identifiziere, lese ich gar nicht mehr weiter. Postet jemand, der früher authentische, originelle und humorvolle Texte veröffentlicht hat, plötzlich aalglatte, fehlerfreie und unpersönliche Beiträge, die mit Allgemeinplätzen, Phrasen und Emoticons nur so um sich werfen, bin ich weg.

Ja, auf Bookstagram müssen (fast) alle kostenlosen Content kreieren, wofür uns eigentlich die Zeit fehlt. Gegen die Nutzung von KI in assistierender Form spricht wenig (dann müsste nämlich auch der gesamte Dienstleistungszweig der Lektor:innen abgeschafft werden), aber ganz auf KI-generierte Beiträge setzen? Ich persönlich poste eben nur alle heiligen Zeiten – dafür immer mit Hingabe und Respekt gegenüber Lesenden und Interessierten.

Mehr zum Thema sowie praktische Beispiele erörtere ich im SchreibWende-Ratgeber, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut – was mich sehr glücklich und dankbar macht. Aufgrund der rasanten (Weiter-)Entwicklungen der Sprachmodelle und des KI-Einsatzes in unserer Branche bin ich mehr denn je überzeugt von der Relevanz meiner Publikation. Das mag jetzt zwar als Eigenwerbung aufgefasst werden, ist mir aber ein ehrliches Anliegen. Deshalb appelliere ich auch weiterhin laut und kompromisslos:

Lasst uns gemeinsam gegen die Flut künstlicher, unnatürlicher Texte ankämpfen und verhindern, dass sie noch mehr Einzug in die Buchlandschaft und den Literaturbetrieb nehmen! ✊📖 Behauptet euch mit eurer Authentizität, Kreativität und eurem ganz eigenen Schreibstil. Nur so bewahren wir das besondere Flair ehrlichen, menschlichen Schreibens. [Dieser letzte Absatz war – ganz bewusst – KI-assistiert, damit ihr künftig auf Anhieb erkennt, wenn ChatGPT, Claude, Grok, Deepseek und Co. euch einen bei allen Sprachbots beliebten, pathetischen Schlusssatz auftischen: „Lasst uns bla bla bla …“]

CHATGPT
LEKTORAT
KÜNSTLICHE INTELLIGENZ
BOOKSTAGRAM

#explore #ki #claude #literaturbetrieb
Ein Nachruf auf die Endung „-en“ Es ist an der Ze Ein Nachruf auf die Endung „-en“

Es ist an der Zeit, uns für die Endung „-en“ stark zu machEN! Lasst uns dafür sorgEN, dass die Endung ihrEN rechtmäßigEN Platz zurückerobert und wieder zum festEN Bestandteil unserer Sprache wird. Lasst sie uns hegEN und pflegEN, denn ohne sie wäre unsere Sprache nur noch halb so schön.

Schreibt eure Beispiele in die Kommentare und habt einEN wunderschönEN Tag!

SPRACHE 
LEKTORAT
TEXTOPTIMIERUNG
TEXTBEISPIELE

#sprachgebrauch #socialmedia #zeitmangel
In nur fünf Schritten sicherst du dir ein maßgesch In nur fünf Schritten sicherst du dir ein maßgeschneidertes Lektorat, das auch ein Korrektorat beinhaltet – ein exklusiver Service, der das Textariat von anderen Dienstleister:innen unterscheidet.

1) Schicke mir deine Textprobe, und du erhältst ein kostenloses Probelektorat. So erlangst du einen Einblick in meine Vorgehensweise und kannst dich von der Qualität meiner Arbeit überzeugen. Neben der lektorierten Textprobe und Terminvorschlägen sende ich dir einen vorläufigen Kostenvoranschlag samt Richtpreis pro Normseite.

2) Sagen dir das Probelektorat und meine Arbeitsweise zu und passen die Termine zu deinem Projektfahrplan, übermittelst du mir dein Gesamtmanuskript. Ich sichte es, verifiziere den Richtpreis und erstelle einen verbindlichen Kostenvoranschlag – nach dem Lektorat kannst du übrigens in variablen, zinsfreien Raten bezahlen (max. Laufzeit: 1,5 Jahre).

3) Anhand einer Anzahlung reservierst du deinen Bearbeitungsslot und sicherst dir deinen Wunschtermin. Ich garantiere dir eine zuverlässige, pünktliche Bearbeitung.

4) Nach Fixierung des Bearbeitungsslots sende ich dir den „Fragebogen zum Text“. Hier kannst du individuelle Anforderungen und Wünsche äußern, ich frage projektspezifische Details ab, und gemeinsam tauchen wir tief in dein Projekt ein.

5) Im Rahmen des Lektorats durchläuft dein Manuskript zwei professionelle Lektorats- und Korrektoratsdurchgänge. Bei mir ist ein Korrektorat immer integraler Bestandteil des Lektorats, da ich neben meiner freien Lektoratstätigkeit über einen Masterabschluss in Germanistik verfüge. Zwischen den Durchgängen sind Pausen zur Prävention von Textblindheit und für optimale Resultate eingeplant. Danach folgen Bearbeitungsdurchgänge in der Lesefassung. Insgesamt wird dein Text von mir mind. viermal akribisch geprüft und optimiert.

➡️ Interessiert? Wirf einen Blick auf die freien Bearbeitungsslots in meiner Bio und sichere dir deinen Wunschtermin! Sollte der von dir präferierte Zeitraum bereits ausgebucht sein, zögere nicht, mich dennoch zu kontaktieren. Gemeinsam werden wir mit Sicherheit eine passende Lösung finden, die deinen Projektanforderungen entspricht.

LEKTORAT
SELFPUBLISHING
BOOKSTAGRAM
🌟 Es ist so weit: Sowohl E-Workbook als auch Print 🌟 Es ist so weit: Sowohl E-Workbook als auch Print-Workbook sind erhältlich. 🌟

Hier noch einmal ein kurzer Überblick, und dann geht's auf in DEIN Schreibjahr 2025: 

SchreibWende navigiert dich souverän durch die Herausforderungen des sich wandelnden Literaturbetriebs, damit du deine Buchprojekte erfolgreich am Markt positionieren kannst.

Mithilfe des Workbooks kannst du ...

... Sprachmodelle gezielt nutzen.
... deine Manuskripte mit ChatGPT, Claude & Co. überarbeiten.
... maßgeschneiderte Prompts erstellen.
... plotten, schreiben und optimieren – von Hand oder mit KI.
... „Show, don’t tell“ endlich richtig um- und einsetzen.
... Textanalyse und Lektorat deiner eigenen Texte durchführen.
... einen Roman in vier Wochen erstellen und auf die Veröffentlichung vorbereiten.

📝❕Entdecke die Möglichkeiten einer ethisch vertretbaren Zusammenarbeit mit KI

Das Workbook zeigt dir, wie du als Autor:in von den Funktionen moderner KI-Systeme profitierst, ohne rechtliche oder moralische Grenzen zu überschreiten. Lerne anhand praktischer Prompts, wie du die KI im Rahmen eines (Selbst-)Lektorats und Schreibtrainings gewinnbringend einsetzt. So bleibst du informiert und nutzt die Chancen dieser Technologie

Thematisch passend, weil es mir insbesondere darum geht, euch zu zeigen, welchen Nutzen die Arbeit mit KI für euch haben kann, folgt noch der letzte Einblick in deine ...

➡️ ... Schreibwochen 45–48: Überarbeitung und Vorbereitung auf Lektorat, Korrektorat und Veröffentlichung

Die abschließenden 28 Schreibimpulse zielen darauf ab, dich umfassend bei der Überarbeitung deines Romans und bei der Vorbereitung auf die Veröffentlichung anzuweisen. Sie basieren auf den im SchreibWende-Ratgeber inkludierten Praxistipps aus dem professionellen Lektorat und richten sich primär an Autor:innen, die ihr Manuskript im Eigenlektorat optimieren oder auf ein (kostengünstigeres) Lektorat vorbereiten möchten. Die Impulse bieten praxisnahe Anleitungen, um sprachliche und erzählerische Schwächen zu identifizieren, den Text zu straffen und die Manuskriptqualität auf ein verlagsreifes Niveau zu heben.

Schreibimpuls und Prompt in den Kommentaren ⬇️
Ja, dieser Beitrag zum #dienstambuchtag ist freche Ja, dieser Beitrag zum #dienstambuchtag ist freche Eigenwerbung. Allerdings bin ich vom Nutzen und von der Qualität dieses Schreibratgebers vollkommen überzeugt – wäre ein vergleichbarer Ratgeber am Markt, der Schreibenden tatsächlich unter die Arme greift und versiert durch Texterstellung und Überarbeitung führt, würde ich auch diesen hier anpreisen. Gab's aber noch nicht, weshalb ich ihn selbst verfasst habe.

SchreibWende vereint praxisnahe Tipps, Schreibübungen und Hinweise zur Fehlervermeidung mit einer fundierten Auseinandersetzung über den Einsatz generativer KI im Literatursektor. Fakt ist: Autor:innen und Textdienstleister:innen können Entwicklungen der GenAI nicht länger ignorieren, und selbst bei einer ablehnenden Haltung gegenüber KI-gestütztem Schreiben ist es essenziell, die grundlegenden Charakteristika und Einsatzmöglichkeiten dieser (gar nicht so neuen) Technologie für den Texterstellungsprozess zu kennen.

KI-Tools bieten nämlich auch abseits der reinen Textgenerierung vielfältige Unterstützung. Sie können den Schreiballtag optimieren, bei Schreibblockaden motivieren, Lösungsansätze offerieren sowie Inspirationen und Impulse für kreative Prozesse liefern. Auch bei der Zielgruppendefinition, Titelauswahl oder Konzeption marketingorientierter und zielgruppenspezifischer Texte wie Blurbs oder Autor:innenwebseiten kann der Einsatz von KI einen signifikanten Mehrwert bieten. Im Bereich der Figurenkonzeption, Kapitelstrukturierung und -ausgestaltung können KI-Anwendungen den Schreibprozess erleichtern, während Inkonsistenzen bei Plot oder Logik identifiziert und behoben werden können. Chatbots fungieren zudem als neutrale, wertfreie Dialogpartner für Autor:innen in allen Projektphasen. Dank Bildgeneratoren eröffnen sich für Autor:innen neue Möglichkeiten, anhand visueller Szenen Inspirationen für Figurenentwicklung und Narration zu gewinnen. Für die sprachliche Optimierung von Texten kann KI als ... [weiter in den Kommentaren ⬇️]
Hier der versprochene Einblick in meinen Schreibra Hier der versprochene Einblick in meinen Schreibratgeber, um euch die Entscheidung für eure SchreibWende zu erleichtern. 

Die Links zu E-Book und Print findet ihr in meiner Bio.

#schreibratgeber #künstlicheintelligenz #genai #chatgpt #claude #deeplwrite #arbeitenmitki #lektoratmitki #schreibenmitki #ki #ratgeber #chatgpt4 #buchmarkt #literaturbetrieb #sprachmodell #selfpublishing #lektorat #textariat #prompts #schreibtechnologie #schreibcoaching #kreativesschreiben #kiundliteratur #schreibübungen #promptengineering #autorenwerkzeuge #schreibtipps #textanalyse #textki #bookstagram
Wer mir schon länger folgt, weiß: Ich zeige mich h Wer mir schon länger folgt, weiß: Ich zeige mich hier normalerweise nicht.

Seit SchreibWende ist aber nichts mehr normal, weshalb ich heute meine Freude mit euch teile. Ab sofort ist mein Schreibratgeber im Printformat nicht mehr nur über Bookmundo erhältlich (tut mir leid, aber: Wer soll das bei diesen Versandkosten direkt dort kaufen?), sondern überall verfügbar – wenngleich die Produktseite auf Amazon noch zu wünschen übrig und mir bisher keinen Bearbeitungszugriff lässt.

Morgen poste ich einen Einblick ins Print, bei dem ich (wie beim E-Book) vom ersten Buchstaben bis zum Layout alles selbst gemacht und durchlebt habe – einschließlich aller Tiefen, die Selfpublisher:innen nur zu gut kennen. Bei der Thematik war es mir jedoch besonders wichtig, jederzeit die Kontrolle über die Veröffentlichung zu behalten, um Aktualisierungen und neue Entwicklungen zeitnah einpflegen zu können.

Auch wenn ich mich hier wiederhole: SchreibWende lässt sich mit keinem anderen KI- oder Schreibratgeber vergleichen. Mein Werk setzt genau dort an, wo Autor:innen vor scheinbar schwer zu beantwortenden Fragen stehen, taucht tief in die Praxis ein, sensibilisiert für KI-generierte Inhalte und unternimmt alles, um den Buchmarkt vor der Überschwemmung durch Copy-and-paste- und KI-Müll zu bewahren. Gleichzeitig zeige ich euch, dass ihr die KI nicht bloß als Feindin kreativer Menschen sehen müsst. Mit dem richtigen Wissen über das Wie, Wo und Was eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. 

Lasst euch darauf ein – ihr werdet nicht nur überrascht sein, sondern vor Freude tanzen!

PS: Abhängig vom Erfolg dieses Reels werde ich mein Portfolio erweitern, damit „meine“ Autor:innen derartige Tanzeinlagen bei mir fürs Release buchen können; ich freue mich nämlich nicht nur über meine eigenen Publikationen. 

Hintergrundmusik: QUEMA – mrgnstrn @ben.mrgnstrn

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    Claudia Sternat (2024): SchreibWende: Schreiben und Überarbeiten mit künstlicher Intelligenz und Profi-Tipps aus dem Lektorat (288 Seiten, ISBN: 978-9403758831). Mehr …

    Claudia Sternat (2024): SchreibWende-Workbook: GenAI in der schriftstellerischen Praxis: Schreiben und Veröffentlichen mit ChatGPT, Claude & Co (172 Seiten, ISBN: 978-9403779287). Mehr …

    Claudia Sternat (2024): Schreiben und KI: Was generative KI für Autor:innen leisten kann (online).

    Claudia Sternat (2022): Ohrfeigenschmerz (76 Seiten, ISBN: 978-3710814679). Mehr …

    Der Schreibratgeber für Autor:innen. Erhältlich als E-Book und im Printformat.
    Das Workbook für Autor:innen. Erhältlich als E-Book und im Printformat.

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